Arvato | Gütersloh, 27.01.2022

Arvato SCS errichtet Photovoltaikanlagen auf Hallendächern in Gütersloh

Stephan Schierke (Geschäftsführer VVA/Arvato Supply Chain Solutions), Nico Nötzel (Projektverantwortlicher bei Arvato SCS), Miriam Bartsch (Koordinatorin für Corporate Responsibility bei Arvato SCS) und Andreas Barth (President Tech und Group Head of Corporate Responsibility & Sustainability bei Arvato SCS, v. l.)

Themenbereich: Umwelt
Land: Deutschland
Kategorie: Projekt

Wie an zahlreichen anderen Standorten stattet Arvato Supply Chain Solutions auch seine Gebäude in Gütersloh großflächig mit Solarmodulen aus. Hier entstehen derzeit großflächige Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3,35 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Die Stadt Gütersloh könnte im deutschen Solar-Ranking „Wattbewerb“ sogar auf Platz eins aufrücken.

Rund um die Welt sind Bertelsmann-Unternehmen derzeit damit beschäftigt, ihre Prozesse klimafreundlicher zu gestalten. Ziel von Bertelsmann insgesamt ist es, bis 2030 klimaneutral zu sein. In diesem Zuge stellt Arvato Supply Chain Solutions in einer Reihe von Ländern seine Standorte auf Ökostrom um oder rüstet seine Gebäude mit Photovoltaikanlagen aus, um „grünen“ Strom selbst zu erzeugen – wie im US-Bundesstaat Wisconsin   beziehungsweise im niederländischen Gennep.  „Als international agierender Supply Chain-Dienstleister wird das Thema Nachhaltigkeit entlang der Logistikkette immer wichtiger. Allein deshalb ergreifen wir entsprechende Maßnahmen, die wir weltweit umsetzen“, erklärt Andreas Barth, Geschäftsführer Tech und bei Arvato Supply Chain Solutions zuständig für die CR-Strategie. Deshalb werden nun auch am Stammsitz in Gütersloh auf mehreren Dächern von Arvato-Gebäuden großflächige Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3,35 Millionen Kilowattstunden pro Jahr errichtet werden – genügend Energie für rund tausend Haushalte. Mit diesem Zuwachs an Solarstromerzeugung könnte die Stadt Gütersloh im „Wattbewerb“-Ranking sogar auf Platz eins in Deutschland aufrücken.

„Gebäudemanagement und Energie zählen zu den wichtigsten Stellschrauben“, wenn es um die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen gehe, betont Stephan Schierke, Geschäftsführer VVA und Arvato Supply Chain Solutions. Entsprechend tatkräftig geht es vor allem bei den Betriebsgebäuden an der Autobahn zur Sache: Nachdem geprüft wurde, wie tragfähig die Hallendächer sind, erhalten nun die Dächer von sieben Hallen Solarmodule mit einer Gesamtfläche von 20.000 Quadratmetern. Rund 2,9 Millionen Euro sind dafür veranschlagt – inklusive der Kosten für die Wechselrichter und einen Transformator. Der durch die installierten Photovoltaikmodule produzierte Strom führt nach Angaben von Arvato zu Einsparungen von etwa 1.450 Tonnen Kohlendioxid im Jahr.

Platz eins im „Wattbewerb“ für Gütersloh?

An mehreren Standorten hat Arvato Supply Chain Solutions bereits Photovoltaikanlagen installiert, so etwa in Marienfeld im Kreis Gütersloh, in Landsberg, Düren, Plewiska (Polen) und Parla bei Madrid (Spanien) sowie, wie erwähnt, in Gennep (Niederlande). Weitere Anlagen seien geplant, heißt es von Arvato Supply Chain Solutions, darunter in Hongkong, Istanbul, Birmingham Enzersdorf (Österreich), Dorsten und Strykow (Polen) und noch einmal Plewiska. Für die Stadt Gütersloh bringt die immense zusätzliche Strommenge, die demnächst auf ihrem Gebiet erzeugt wird, einen Wettbewerbsvorteil besonderer Art mit sich: In dem von Fossil Free Karlsruhe, Parents for Future Germany, Fridays for Future Deutschland und Scientists for Future Deutschland ausgerufenen und am 21. Februar 2021 gestarteten „Wattbewerb“ könnte Gütersloh vom aktuellen Platz drei im Ranking der deutschen Großstädte auf Platz eins vorrücken. Der Wettbewerb endet, sobald die erste Großstadt ihre installierte Photovoltaikleistung je Einwohner:in verdoppelt hat; es gewinnt die Stadt, die in diesem Zeitraum den größten Zubau je Einwohner:in erwirkt hat. Gute Aussichten also für Gütersloh und das Klima – nicht zuletzt dank Arvato.