Gütersloh/Berlin, 14.05.2020

Ziel erreicht, neues Ziel gesteckt: Thomas Rabe verdoppelt auf 200.000 Euro

Themenbereich: Gesellschaft, Corona
Land: Deutschland
Kategorie: Spenden

In nur zwei Wochen haben fast 1.000 Sportler knapp 27.000 Kilometer zurückgelegt und dabei 100.000 Euro für Berliner Straßenkinder erstritten. Jetzt verlängert Thomas Rabe seine Twitter-Fitness-Challenge und stellt weitere 100.000 Euro in Aussicht. Ab sofort kann also weiter für einen tollen Zweck gelaufen, gerudert und Rennrad gefahren werden.

Es ist geschafft. In nur zwei Wochen sind fast 1.000 Sportlerinnen und Sportler für die internationale Twitter-Fitness-Challenge von Thomas Rabe 26.996 Kilometer gelaufen, gerudert oder Rennrad gefahren. Damit ist die Spendensumme von 100.000 Euro erreicht, die Thomas Rabe für jeden zurückgelegten Kilometer zugesichert hatte. Die Spende wurde gestern an den Verein Straßenkinder e.V. in Berlin übergeben, um Kindern zu helfen, die durch Corona-Krise und Lockdown zusätzlich in Bedrängnis geraten. Doch damit nicht genug: Angesichts der dringenden Bedürfnisse dieser Kinder, aber auch der überwältigenden Resonanz auf seine Fitness-Challenge, hat Thomas Rabe die Spendensumme verdoppelt und die Aktion verlängert. Ab sofort können zusätzliche 100.000 Euro für Kinder erlaufen, erfahren und errudert werden. Also heißt es weiter: In die Joggingschuhe, auf den Sattel, an die Riemen!

„Die Idee, den schwächsten Betroffenen der Corona-Krise zu helfen und dies zu verbinden mit der eigenen Freude an Sport und Fitness, hat gezündet“, sagt Thomas Rabe. „Dass in so kurzer Zeit fast 27.000 Kilometer und damit die 100.000 Euro zusammengekommen sind, ist für den Verein Straßenkinder wie für jeden einzelnen Teilnehmer der Challenge ein Grund zur Freude. Und weil dieses Ergebnis so viel schneller erreicht wurde, als ich es anfangs für möglich gehalten hätte, möchte ich die Aktion gern verlängern und werde die Spendensumme auf 200.000 Euro aufstocken.“ Thomas Rabe betont: „Schon in normalen Zeiten leistet der Verein mit seinem Einsatz für obdachlose Kinder und Jugendliche eine unschätzbare Arbeit. Jetzt, da viele Kinder zuhause unter immer größeren Druck geraten und ihr Heil in der Flucht auf die Straße suchen, ist sein Engagement einfach unverzichtbar.“

Rabe freut sich aber auch darüber, dass die Verbindung von Challenge und Twitter so gut klappt. Denn unter dem Hashtag #SupportStrassenkinderBerlin sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mindestens genauso aktiv wie auf Piste oder Waldweg. Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, Herzfrequenz, Höhenprofil – eigentlich lassen die Tracker und Tachometer, mit den die Teilnehmer der Challenge auf Twitter stolz ihre Leistung und damit ihren Spendenbeitrag dokumentieren, keine Frage offen. Eigentlich. Denn zumindest in einem Fall fehlt ein wirklich beeindruckender Wert, das Alter: Am Montag, bei strammem Gegenwind in Ostwestfalen, ist die Sonopress-Mitarbeiterin Monika Posdorfer mit ihrer 90-jährigen Mutter in 5 Stunden und 22 Minuten 60,98 Kilometer Fahrrad gefahren. Fahrrad, nicht E-Bike. Das sind nicht nur zweimal 50 Euro für Berliner Straßenkinder, das ist einer der schönsten Beiträge zur Fitness-Challenge von Thomas Rabe.

Als „Challenge“ jedoch haben auch viele andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aktion in den vergangenen beiden Wochen begriffen – und manchmal täglich neue Strecken und Disziplinen absolviert, um zu helfen. Mehrere Sportler sind sogar auf das individuelle Maximum von 1.000 Euro gekommen, das Thomas Rabe vorgegeben hatte. Für die Verlängerung gelten übrigens dieselben Kriterien wie bisher:

Laufen (Indoor/Outdoor): 10 km = 50 Euro, Halbmarathon = 200 Euro, Marathon = 500 Euro
Rad (Indoor/Outdoor): 60 km = 50 Euro, 90 km = 200 Euro, 150 km = 500 Euro
Rudern (Indoor): 10 km = 50 Euro, Halbmarathon = 200 Euro, Marathon = 500 Euro

Als Nachweis reicht der Post eines persönlichen Fotos der Sportler nach erbrachter Leistung und eines Fotos vom Display ihrer Fitnessuhr, ihrer Rudermaschine oder des Fahrradtachos, auf dem die Strecke angezeigt wird, auf @ThomasRabe  (#SupportStrassenkinderBerlin).