PenguinRandomHouse | New York, 16.04.2020

PRH in den USA: Zusammenhalt in Zeiten der Krise

Videokonferenz mit Madeline McIntosh
#BooksConnectUs
Dolly Parton liest "The Little Engine That Could" auf Youtube und anderen Social-Media-Kanälen
Virtuelles Event mit Ta Nehisi Coates auf Zoom (16. April, 8PM EDT)

Themenbereich: Corona, Mitarbeiter, Medien & Services
Land: USA
Kategorie: Projekt

Die Beschäftigten vor dem Coronavirus schützen und gleichzeitig weiterhin die Bücher der Verlagsgruppe und die Lesenden zusammenbringen – diese schwierige Aufgabe bewältigt Penguin Random House U.S. seit Wochen. PRH setzt dabei auf Kommunikation und Information sowie auf virtuelle Events, um Autorinnen und Autoren mit Leserinnen und Lesern zusammenzubringen.

Die USA und besonders die Millionenstadt New York haben sich zum weltweiten Hotspot der Corona-Pandemie entwickelt. Seit Wochen setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Penguin Random House U.S. trotzdem alles daran, nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten zu sichern, sondern gleichzeitig weiterhin die Bücher und Autorinnen und Autoren der Verlagsgruppe mit den Leserinnen und Lesern zusammenzubringen. Beim Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für die Geschäftsleitung sowie für die eigens eingerichtete Covid-19-Taskforce und ein Steering Committee der Verlagsgruppe vor allem eine informative und regelmäßige Kommunikation im Fokus. In zahlreichen E-Mails wandte sich Madeline McIntosh, CEO von PRH U.S., bislang bereits an die Beschäftigten und informierte über Maßnahmen und Initiativen. Am 2. April beantwortete sie in einer offenen Videokonferenz Fragen der Beschäftigten. Per E-Mail informierte McIntosh auch Autorinnen und Autoren, Literaturagenten und Leserinnen und Leser.

Eine der wichtigsten Maßnahmen der Verlagsgruppe, um mit den externen Zielgruppen in Kontakt zu bleiben, ist die Marketing-Kampagne „#BooksConnectUs“, bei der es darum geht, Leserinnen und Lesern online miteinander sowie über die Aktion „#BooksConnectUsLive“ auch mit Autorinnen und Autoren zusammenzubringen. An den Online-Live-Events sind Schriftsteller aus allen Verlagsgruppen von PRH U.S. beteiligt, darunter waren bereits Jacqueline Woodson, die aus ihrem Buch „Each Kindness“ vorlas, Ken Follett, der Fragen per Facebook Live beantwortete, und die „Big Ideas Night: The Asian American Experience“ mit Kevin Nguyen, Cathy Park Hong und Mira Jacob.

Die US-amerikanischen Kinderbuchverlage Penguin Young Readers und Random House Children’s Books haben zusammen mit dem Magazin „Parents“ die Vorleseaktion „Read Together, Be Together“ (#ReadTogetherBeTogether) gestartet. Die bereits vor der Coronakrise geplante Kampagne sollte ursprünglich im Sommer starten, wurde aber aufgrund der Ereignisse vorgezogen. Bestseller- und preisgekrönte Autorinnen und Autoren sowie berühmte Persönlichkeiten lesen im Rahmen der Aktion täglich Geschichten für Kinder vor. Unterstützung für Eltern, aber auch für Lehrende, bietet ebenfalls die PRH-Website Brightly, die auf Lesetipps für jede Phase der kindlichen Entwicklung spezialisiert ist. Sie hat das Portal „Reading Through It Together“ gestartet. Es richtet sich an die Brightly-Zielgruppe und bietet Bildungs- und Unterhaltungsinhalte, Videos und Lehrmaterial, aufbereitet für jede Altersgruppe. Brightly möchte so das Online-Learning für all die Kinder unterstützen, die jetzt von Schulschließungen betroffen sind. Parallel dazu hat Penguin Kids das Format „Live Story Time Read Aloud“ gestartet, das über die Instagram- und Facebook-Kanäle des Verlags verbreitet wird und jeden Tag eine neue Vorlesegeschichte anbietet.

Auch die einzelnen Verlagsgruppen von PRH U.S. organisieren eine Reihe von virtuelle Lese-Events und Aktionen. Bei der Random House Group beispielsweise reicht die Reihe der vor allem über Social Media verbreiteten Events von „Lunch & Learn“ über „Random Pantry“ bis hin zu „Coffee with…“. Einen Schritt weiter geht die Hörbuchverlagsgruppe PRH Audio. Über die eigene App „Volumes“ bietet sie eine Reihe ihrer Titel zum kostenlosen Download und Hören an. All diese Aktionen haben ein gemeinsames Ziel, das Madeline McIntosh Ende März in einem Brief an die Beschäftigten so formulierte: „Ganz gleich, was passiert, die Arbeit, die wir verrichten, ist wichtig. Bücher verbinden uns.“