Bildmaterial - Bertelsmann SE & Co. KGaA

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Giacomo Puccini, Turandot, Neuinszenierung, Rom, Teatro Costanzi, 1926. Calaf, Kostümentwurf von Umberto Brunelleschi
Giacomo Puccini, Madama Butterfly, Uraufführung, Mailand, Teatro alla Scala, 1904. Drei Kimonos, Entwurf von Giuseppe Palanti
Giacomo Puccini, Turandot, Neuinszenierung, Rom, Teatro Costanzi, 1926. Turandot, Kostümentwurf von Umberto Brunelleschi.
Giuseppe Verdi, Otello, Neuinszenierung, Rom, Teatro Costanzi, 1887. Außenansicht des Schlosses, 1. Akt, Kopie eines Entwurfs von Giovanni Zuccarelli
Alberto Igino Randegger, Il ragno azzurro, Mailand, 1918. Tänzerinnen, Kostümentwurf von Aroldo Bonzagni
Antonio Veretti, Il favorito del re, Uraufführung, Mailand, Teatro alla Scala, 1932. Lalla, 1. Akt, Kostümentwurf von Titina Rota
Giuseppe Verdi, Otello, Neuinszenierung, Rom, Teatro Costanzi, 1887. Der große Saal im Schloss, 3. Akt, Bühnenbildentwurf von Giovanni Zuccarelli
Patrizi Veneziani e Dame,1. Akt, Kostümentwurf von Alfredo Edel. Il trillo del diavolo (Musik von Stanislao Falchi), Weltpremiere, Rom, Teatro Argentina, 29. Januar 1899.
Giuseppe Verdi, Don Carlo, Modena, 26. Dezember 1886. Der Wald von Fontainebleau, 1. Akt, Bühnenbildentwurf von Carlo Ferrario
Franco Alfano, Sakùntala, Uraufführung, Bologna, Teatro Comunale, 1921. Sakùntala, 2. und 3. Akt, Kostümentwurf von Daniele Crespi
Arrigo Boito, Mefistofele, Mailand, Teatro alla Scala, 1881. Prolog im Himmel, Bühnenbildentwurf von Carlo Ferrario.

Die ikonografische Sammlung des Archivs betrifft das 19. und 20. Jahrhundert. Das Archiv verfügt erstens über ca. 600 Bühnenbildentwürfe im Original, meistens von der Uraufführung der jeweiligen Werke, beginnend mit den Entwürfen zu Verdis Attila von Giuseppe Bertoja bis zu den Entwürfen von Nicola Benois für Respighis La Fiamma aus den 30er-Jahren. Die Technik ist meistens die Tempera-Malerei, aber es gibt auch Entwürfe in Öl oder in Collagetechnik. Für manche Opern gibt es verschiedene Varianten, etwa für Puccinis Tosca oder La Bohème, je nach Größe des vorgesehenen Theaters.

Die Bildersammlung besteht zweitens aus einer tausende Einzelstücke umfassenden Sammlung von Figurinen aus der Feder berühmter Zeichner. Es beginnt mit den Figurinen für Verdis Il Corsaro (1848) bis zu den über 1 200 Entwürfen von Alfredo Edel, u. a. für Verdis Opern Il Trovatore, Don Carlo und Otello oder Rossinis Guglielmo Tell. Die Figurinen sind oft begleitet von Anweisungen für die Schneider auf der Rückseite und von Stoff- und Farbmustern, für die italienischen Opern, aber auch für fremdsprachige Werke aus dem Ausland, z. B. in kyrillischer Schrift für Una vita per lo Zar von Michail Glinka oder Entwürfe für die Opern Wagners von Franz Gaul.

Drittens sind die „tavole di attrezzeria“ zu nennen, von denen ca. 500 im Archiv konserviert sind: gezeichnete Übersichten über Requisiten und Bühnenmobiliar.