Die historische Mitte Berlins - früher und heute - Bertelsmann SE & Co. KGaA

Informationen rund um das internationale Medienunternehmen mit seinen Unternehmensbereichen RTL Group, Penguin Random House, Gruner + Jahr und Arvato; ausführliche Informationen für Journalisten im Pressezentrum der Bertelsmann SE & Co. KGaA sowie alles rund um das Thema Corporate Responsibility bei Bertelsmann.

Die historische Mitte Berlins - früher und heute

Erste Straße, Neustädtische Allee, Lindenallee, Lindenstraße - die heutige Prachtstraße Unter den Linden trug im Laufe der Jahrhunderte viele unterschiedliche Namen.

Die Bertelsmann Repräsentanz befindet sich am östlichen Ende der heutigen Linden, direkt neben der Schlossbrücke, und ist umgeben von einigen der schönsten historischen Gebäude Berlins.

Sie war über die Jahrhunderte Teil eines Ensembles, zu dem neben der Kommandantur noch die Kronprinzen- und Kronprinzessinnenpalais‘, das Zeughaus, die Neue Wache, die heutige Humboldt Universität sowie das Forum Fridericianum (der heutige Bebelplatz), bestehend aus Opernhaus (heute: Staatsoper Unter den Linden, derzeit im Umbau), Hedwigskathedrale, und „Kommode“ (ehemals Königliche Bibliothek, nun Juristische Fakultät der Humboldt Universität), gezählt werden können.

Das Ensemble wird komplettiert durch den sich direkt hinter der Bertelsmann Repräsentanz befindenden, 2007/08 originalgetreu rekonstruierten Schinkelplatz, die derzeit nur als Musterbau existierende Schinkelsche Bauakademie sowie die Friedrichswerdersche Kirche.

Gestaltet wurde dieser Abschnitt der Linden seinerzeit maßgeblich von zwei Größen des Berliner Städtebaus: Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff sowie Karl Friedrich Schinkel.

Doch auch östlich des Kupfergrabens lässt sich das historische Berlin architektonisch erfahren; durch einen Spaziergang durch den Lustgarten, am Berliner Dom vorbei auf die Museumsinsel mit seinem Ensemble aus Neuem Museum, Pergamonmuseum, Alter Nationalgalerie, Altem Museum und Bode-Museum.

Gegenüber dem Lustgarten entsteht in direkter Nachbarschaft zur Bertelsmann Repräsentanz derzeit das Humboldtforum mit der Fassade des Berliner Stadtschlosses. Mit der Fertigstellung der Rekonstruktion des Schlosses werden die westlich und südlich davon liegenden Gebäude – also auch die ehemalige Kommandantur - wieder ihre maßstäblichen und inhaltlichen Bezugspunkte zurückerhalten.

Auf den Bau des Schlosses/Humboldtforums kann man per Webcam einen Blick werfen, oder man besucht die Humboldtbox, wo man neben vielen Infos zum aktuellen Bauvorhaben auch einen wunderbaren Blick auf die nächste Umgebung – und somit auch auf Bertelsmann Unter den Linden 1 – erhält.

Der Schlossneubau ist jedoch nur eines der aktuellen Bauprojekte, die derzeit in der Umgebung der Repräsentanz stattfinden. Auf dem Grundstück hinter der Repräsentanz entstehen Wohn- und Geschäftsgebäude, die die Lücke zwischen Schinkelplatz und Friedrichswerderscher Kirche schließen werden.

Die jedoch wohl größte Baustelle neben der des Schlossbaus ist der Lückenschluss zwischen den U-Bahnlinien U5 und U55, welche nach Fertigstellung – dann als Linie U5 - den Alexanderplatz mit dem Berliner Regierungsviertel verbinden wird.

Der Bau der U5 hatte auch auf den Neubau der Bertelsmann Hauptstadtrepräsentanz große Auswirkungen; schließlich ist UdL 1 das einzige Gebäude auf den Linden, unter dem die U-Bahn hindurchfährt. Dies hat zur Folge, dass die Kellergeschosse deutlich kleiner ausfallen als die oberirdischen Geschosse. Dafür erhält die Repräsentanz bald eine direkte U-Bahn-Anbindung: einer der Eingänge zum zukünftigen U-Bahnhof "Museumsinsel" wird sich in unmittelbarer Nachbarschaft befinden.