News | Arvato | Gütersloh, 06.10.2020

Arvato Supply Chain Solutions bündelt digitale Kompetenzen

Arvato Supply Chain Solutions bündelt seine digitale Kompetenzen. In der neuen Einheit Arvato SCS Digital sollen das bestehende Know-how und Ressourcen besser genutzt werden.

Arvato Supply Chain Solutions bündelt seine digitale Kompetenzen aus allen Geschäftsbereichen in einer neuen Einheit namens Arvato SCS Digital. Auf diese Weise sollen das bestehende Know-how und Ressourcen besser genutzt werden. Dieser Ansatz folge der Vision, das international operierende Supply-Chain-Unternehmen mit der größten Kundenorientierung und dem stärksten Fokus auf Daten und IT zu sein. „Von diesem Modell werden auch diejenigen Geschäftsbereiche profitieren, die ihren Kunden bisher nur wenige digitale Lösungen anbieten. Sie werden das Know-how, das in anderen Unternehmensbereichen bereits existiert, zukünftig besser nutzen können, um damit sehr viel leichter eigene Lösungen für ihre Kunden zu entwickeln“, erklärt Boris Scholz, der als Chief Digital Officer von Arvato Supply Chain Solutions die neue Einheit führen wird. Dies solle auch dazu beitragen, das Bestandskundengeschäft auszubauen.

Um die Marktposition von Arvato Supply Chain Solutions zu stärken, spielten vor allem die Kombination aus zwei Faktoren eine wichtige Rolle: Zum einen sei dies die Entwicklung digitaler Lösungen für Klienten und Endkunden und zum anderen die interne Implementierung digitaler Produkte entlang der Wertschöpfungskette. „Der Wettbewerb verändert sich, ebenso wie der Anspruch unserer Klienten und deren Kunden. Digitale Lösungen zu entwickeln, die die Bedürfnisse beider Gruppen besser erfüllen, wird uns langfristig wettbewerbsfähiger machen und die Zukunft unseres Unternehmens sichern“, betont Frank Schirrmeister, CEO Arvato Supply Chain Solutions, die Bedeutung der neuen digitalen Einheit.

Entscheidungshilfen mithilfe künstlicher Intelligenz

Im Fokus der neuen Unternehmenseinheit stünden digitale Lösungen, die die klassische Logistikwertschöpfung gewinnbringend ergänzen. Dies umfasse zum Beispiel E-Commerce-Onlineportale mit einfach verfügbaren, kundenrelevanten Informationen zu versendeten Artikeln, sogenannten Instore Apps zur Unterstützung von Omnichannel-Prozessen oder innovative Analysefunktionen. Der zweite wichtige Faktor, nämlich die Implementierung digitaler Lösungen entlang der klassischen Supply Chain, solle dabei helfen, die internen Prozesse schneller und effizienter zu machen. Dadurch sollten Kosten gesenkt und die eigene Wertschöpfung effektiv gesteigert werden. Beispiele dafür seien Entscheidungshilfen auf Basis künstlicher Intelligenz im Lagerbetrieb oder Algorithmen der digitalen Bilderkennung für eine effizientere Retouren-Prüfung und Inventurzählung.