Bertelsmann gründet Energieeffizienznetzwerk - Bertelsmann SE & Co. KGaA

Informationen rund um das internationale Medienunternehmen mit seinen Unternehmensbereichen RTL Group, Penguin Random House, Gruner + Jahr und Arvato; ausführliche Informationen für Journalisten im Pressezentrum der Bertelsmann SE & Co. KGaA sowie alles rund um das Thema Corporate Responsibility bei Bertelsmann.

Gütersloh, 16.11.2016

Bertelsmann gründet Energieeffizienznetzwerk

Die Mitglieder des Energieeffizienznetzwerks (von links): Stephan Glasker (Mohn Media), Andreas Elsner (Sonopress), Ralf Niediek (Mohn Media), Mark Fabisch (Bertelsmann Corporate Center), Lars Peters (Prinovis), Melanie Engler (Arvato Distribution), Thomas Schröder (Arvato CRM Erfurt), Oliver Langreder (Bertelsmann Corporate Center), Prof. Jörg Meyer (Hochschule Niederrhein), Arvid Tofing (Arvato Distribution), Simon Birger (Siemens), Michael Gundel (Mediengruppe RTL Deutschland), Udo Berger (Gruner + Jahr), Markus Becker (Arvato Systems), Michael Lydorf (Mediengruppe RTL Deutschland) und Andreas Trautmann (Siemens). Nicht im Bild: Lars Hecht (UFA), Roland Wenzky (Arvato Infoscore), Adam Ligatsch (Arvato Systems) und Jürgen Walter (Arvato Infoscore).

Themenbereich: Umwelt
Land: Deutschland
Kategorie: Projekt

Noch bis Freitag beraten in Marrakesch (Marokko) die Teilnehmer der Weltklimakonferenz über die nächsten Schritte zur globalen Eindämmung klimaschädlicher Abgase. Parallel geht auch Bertelsmann einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaschutz: 18 Experten aus verschiedenen Unternehmensbereichen haben ein "Energieeffizienznetzwerk" gegründet, um gemeinsam Optimierungspotenziale beim Energieverbrauch zu realisieren und gesetzlichen Anforderungen mit weniger Aufwand gerecht zu werden. Moderiert wurde die Auftaktveranstaltung in der ersten Novemberwoche in Gütersloh von Prof. Dr. Jörg Meyer, Professor für Energiemanagement und Energietechnik der Hochschule Niederrhein.

Ausgangspunkt für das Energieeffizienznetzwerk war die Auditierung im Bereich Energieeffizienz im vergangenen Jahr, für die viele deutsche Bertelsmann-Unternehmen jeweils noch einzeln Nachweise über die Erfüllung neuer gesetzlicher Vorgaben erbracht haben. Zusammengenommen waren dies dann Nachweise für über 100 Firmen mit mehr als 170 Standorten, die bei externen Fachleuten in Auftrag gegeben werden mussten. "Diese Auditierungen haben für alle Beteiligten eine Menge Arbeit in äußerst kurzer Zeit bedeutet", erklärt Ralf Niediek, Geschäftsführer Mohn Media Energy anlässlich des Auftakttreffens. "Aus dieser Erfahrung heraus wollen wir die nächste Auditierung im Jahr 2019 frühzeitig und gemeinsam angehen und dafür einen strukturierten Prozess aufsetzen, der unseren Firmen hilft, den Aufwand zu minimieren und gleichzeitig Kosten zu sparen."

"Aufbau einer fachlich qualifizierten Community"

Denn durch die insgesamt zehn geplanten Treffen in den nächsten zwei Jahren, teilweise mit externer fachlicher Vor-Ort-Beratung durch Energieexperten von Siemens, sollen die Energiemanagement-Beauftragten unter anderem in die Lage versetzt werden, künftig vermehrt eigenständig Energieaudits durchzuführen. Dabei geht es um Themenbereiche wie Heizung, Lüftung und Klimatisierung, Beleuchtung, Wärme- und Kälteversorgung, Speicherung von Energie, Motoren, Antriebe, Pumpen und Druckluft sowie um Energieeinsparung und Energieeffizienz im Gebäude. Darüber hinaus wird im ersten Jahr des Energieeffizienznetzwerks durch die Teilnehmer festgelegt, ob ein gemeinsames Ziel zur Einsparung von Energie öffentlich bekanntgegeben wird und damit offiziell in die Berechnung der Klimaschutzbilanz der deutschen Bundesregierung einbezogen werden kann.

"Der Nutzen eines solchen Netzwerkes bei Bertelsmann geht aber noch weit über Vereinfachungen und Einsparungen bei Auditierungsprozessen hinaus", so Michael Gundel, Bereichsleiter Facility Management der Mediengruppe RTL Deutschland. "Durch den Aufbau einer fachlich qualifizierten Community kommt es auch zu einem regelmäßigen Austausch über Bereichsgrenzen hinweg. Auf diese Weise können Kollegen ihre jeweils in bestimmten Gebieten erworbene Expertise weitergeben." Wenn eine Bertelsmann-Firma etwa LED-Lampen oder ein Blockheizkraftwerk installiert hat, könnten die in diesen Projekten gemachten Erfahrungen sehr hilfreich für andere Unternehmen sein – und so Prozesse konzernübergreifend beschleunigen und verbessern. "Aus diesem Grund sind bei jedem der Netzwerktreffen, die jeweils an einem anderen Bertelsmann-Standort in Deutschland stattfinden werden, Rundgänge und Besichtigungen geplant", ergänzt Mark Fabisch, Director Corporate Responsibility/Umwelt bei Bertelsmann und gleichzeitig bei der Bertelsmann-Umweltinitiative "be green" Koordinator und Initiator des Energienetzwerks. "So können wir besser voneinander lernen und profitieren – ganz im Sinne von ‚be green‘", ist sich Fabisch sicher. Das nächste Netzwerktreffen ist für Februar geplant.

"Dieser Beitrag zur bereichsübergreifenden Kooperation bei Bertelsmann ist beispielhaft für viele Initiativen, die wir in den letzten Monaten auf den Weg gebracht haben", resümiert Bertelsmann-Personalvorstand Immanuel Hermreck. "Mit stärkerer Vernetzung und gezieltem Kompetenzaufbau machen wir Bertelsmann gemeinsam fit für die Zukunft."