Mitarbeiterbeteiligung ist bei Bertelsmann gelebter Alltag - Bertelsmann SE & Co. KGaA

Informationen rund um das internationale Medienunternehmen mit seinen Unternehmensbereichen RTL Group, Penguin Random House, Gruner + Jahr und Arvato; ausführliche Informationen für Journalisten im Pressezentrum der Bertelsmann SE & Co. KGaA sowie alles rund um das Thema Corporate Responsibility bei Bertelsmann.

Mitarbeiterbeteiligung ist bei Bertelsmann gelebter Alltag

Freiräume und eigene Verantwortung stärken die Motivation der Mitarbeiter und die Identifikation mit dem Unternehmen. Wir wollen, dass sich alle Mitarbeiter für die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Unternehmens einsetzen, flexibel auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen innovative Impulse geben. Deshalb sind die Mitarbeiter bei Bertelsmann aktiv an der Gestaltung ihrer Aufgaben, ihres Arbeitsplatzes, ihrer lokalen Firma und des Gesamtunternehmens beteiligt.

Mitarbeitervertretungen: Partnerschaft braucht starke Interessenvertreter

Der Dialog zwischen Mitarbeitern und Führungskräften ist Garant für eine funktionierende Partnerschaft und für ein erfolgreiches Unternehmen. Ein erfolgreicher Dialog bedarf Spielregeln, gegenseitigen Vertrauens und vor allem starker gewählter Interessenvertreter: in den Betriebsräten, den Sprecherausschüssen, der Schwerbehindertenvertretung und der internationalen Führungskräftevertretung (BMRC). Im Aufsichtsrat der Bertelsmann SE & Co. KGaA stellen die Mitarbeiter fünf Vertreter: vier Betriebsräte und einen Vertreter aus der internationalen Führungskräftevertretung (BRMC).

Ein bewährtes Format, um sich auszutauschen, ist unter anderem die Bertelsmann Konzerndialog-Konferenz. Diese fand 2016 zum fünften Mal statt. Rund 60 Konzernbetriebsratsmitglieder von Bertelsmann, der Mediengruppe RTL Deutschland sowie von Prinovis und Gruner + Jahr trafen sich für zwei Tage in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz zur Beratung und anschließender Diskussion mit dem Vorstandsvorsitzenden und dem Personalvorstand.

Mitarbeitergespräche: Offene Gespräche für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Das offene Gespräch zwischen Mitarbeitern und Führungskräften ist für eine erfolgreiche Zusammenarbeit entscheidend. Denn Information, Wertschätzung und regelmäßiges Feedback sind von hoher Bedeutung für die Motivation und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter.

Am wichtigsten ist dabei der kontinuierliche Austausch im Alltag, auf der Grundlage eines offenen Führungs- und Kommunikationsstils. Zusätzlich setzen wir bei Bertelsmann formale Instrumente, wie standardisierte Gesprächsbögen und Leitfäden, ein, die Mitarbeitern und Führungskräften einen Orientierungsrahmen für die Zusammenarbeit geben.

Mitarbeiterbefragung: Gelebte Partnerschaft

Ein Ausdruck der partnerschaftlichen Unternehmenskultur von Bertelsmann ist die Mitarbeiterbefragung.

In regelmäßigen Abständen – erstmals bereits 1977 und seit 2002 weltweit – werden die Mitarbeiter mittels eines Fragebogens anonym um ihre Bewertung wichtiger Aspekte des Arbeitslebens gebeten. Zum Beispiel hinsichtlich der Arbeitsbedingungen, des Führungsverhaltens des direkten Vorgesetzten, der Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, der Zusammenarbeit im Team und der Geschäftsstrategie. Ziel der Befragung ist es, in einen partnerschaftlichen Dialog zu treten und in den Folgeprozessen gemeinsam mit den Mitarbeitern Veränderungsprozesse zu gestalten. So ist es für alle Führungskräfte verbindlich, die Ergebnisse im Team zu besprechen und gemeinsam einen Maßnahmenplan aufzustellen.

Vorschlagswesen: Jede Idee zählt

Engagierte Mitarbeiter, die genau hinsehen und kreative Konzepte entwickeln, sind unverzichtbar für unseren unternehmerischen Erfolg. Eine Vielzahl von Vorschlägen zur Verbesserung unserer Geschäftsprozesse und Produkte geht so jedes Jahr bei den im betrieblichen Vorschlagswesen zusammengefassten Bertelsmann-Firmen ein. Alle Ideen werden geprüft, viele umgesetzt. Die Mitarbeiter gestalten so aktiv das Unternehmen mit.

Ein kleiner Rückblick dazu: Man schreibt das Jahr 1959 – Bertelsmann hat das betriebliche Vorschlagswesen offiziell aus der Taufe gehoben – als ein Versandmitarbeiter der damals noch Mohn & Co. genannten Druckerei in Gütersloh vor dem Problem steht, möglichst rasch 30.000 "Lesering Illustrierte" falzen zu müssen. Der Mitarbeiter löst die Angelegenheit auf seine Art: Er bringt einen Wäschewringer von zu Hause mit. Die neue Methode funktioniert so gut, dass er schon bald mit einer stattlichen Prämie aus den Einsparungen entlohnt werden kann.

Auch heute noch honorieren wir auf diese Weise den Einfallsreichtum unserer Mitarbeiter: Sie werden zu 25% an den Erstjahresersparnissen ihrer Ideen beteiligt. Dieser Anreiz führt zu einer kontinuierlichen Qualitäts- und Effizienzsteigerung und erschließt dem Unternehmen auch neue Geschäftsideen. Somit tragen die Verbesserungsvorschläge aus dem Arbeitsumfeld des Einzelnen zum Erfolg des gesamten Unternehmens bei. Kreativität lohnt sich – für unsere Mitarbeiter ebenso wie für den Konzern.