Gut gemacht, vielfältig, kundenorientiert

Wir wollen, dass unsere Medien und Services faszinieren und unseren Kunden und Nutzern einen echten Mehrwert bringen. Dabei setzen wir auf Professionalität in der Herstellung und Verbreitung unserer Produkte; aber auch Kundenorientierung, um den vielfältigen Erwartungen und Interessen unserer Leser, Zuschauer und Zuhörer gerecht zu werden. Was daraus entsteht, sind erstklassige und vor allem vielfältige Inhalte und Formate – von Unterhaltungsformaten bis zu qualitativ hochwertigen Nachrichten- und Informationsformaten im Radio-, TV-, Online- und Printsegment. Damit verbunden ist die Verantwortung, die Wirkung produzierter und verbreiteter Inhalte zu reflektieren und dabei die Rechte und Interessen der Mediennutzer bestmöglich zu schützen.

Die Einhaltung presserechtlicher Standards wie die journalistische Sorgfaltspflicht, die Trennung von Werbung und redaktionellem Inhalt sowie der Jugendschutz sind dabei für uns selbstverständlich. Dies gilt für uns weltweit. Darüber hinaus haben unsere Unternehmensbereiche und Firmen mit ihren Redaktionen an unterschiedlicher Stelle zusätzliche Selbstverpflichtungen erarbeitet.

Innerhalb der RTL Group richten Redakteure ihre eigene Arbeit beispielsweise zusätzlich zu lokalen Gesetzen und Selbstverpflichtungen an den RTL Group „Newsroom Guidelines“ aus. Diese wurden im Mai 2017 in den Bereichen Persönlichkeitsrechte und verantwortungsvoller Umgang mit Quellen – insbesondere Social Media – sowie klarer Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalten aktualisiert. Diese Aktualisierung ist auch eine Reaktion auf das Thema Falschinformationen. Damit diese nicht verbreitet werden, hat die Mediengruppe RTL Deutschland bereits Ende 2016 ein internes Expertenteam zur Verifizierung nutzergenerierter Inhalte eingerichtet – das nun auf die gesamte RTL Group ausgeweitet wurde.

In Deutschland hat die Mediengruppe RTL Deutschland zudem einen freiwilligen Medienbeirat berufen. Das Gremium mit Vertretern aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Kirchen berät die Geschäftsleitung der Mediengruppe mit besonderem Augenmerk auf Meinungsvielfalt und Pluralität der Sender und Angebote. Gruner + Jahr erhebt das Prädikat "Qualitätsjournalismus" zum Prinzip und trägt diesem Anspruch nicht zuletzt durch sein Engagement in der Journalistenausbildung und -förderung sowie als Unterzeichner der Europäischen Charta für Pressefreiheit Rechnung.

Jugendschutz

Dass wir uns als Medienanbieter an Gesetze und Richtlinien wie besondere Sendezeitbeschränkungen für Kinder und Jugendliche oder Produktkennzeichnungen halten, ist selbstverständlich. Darüber hinaus engagiert Bertelsmann sich aktiv in Initiativen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Mediennutzung sicherer zu machen. So ist beispielsweise die RTL Group Gründungsmitglied der EU-Initiative "CEO Coalition to make the Internet a better place for kids", die konkrete Empfehlungen für den Umgang mit digitalen Medien erarbeitet. In der 2017 gegründeten „Alliance to better protect minors online“, an der die deutschen TV-Sender RTL Television und Super RTL teilnehmen, wird ­dieses Engagement weitergeführt. Die EU-Initiative klicksafe.de, die ebenfalls von Super RTL gefördert wird, rückt mit praktischen Angeboten und Materialien die sichere Nutzung des Internets ins öffentliche Bewusstsein.

Doch es geht nicht nur um passiven Schutz, Kinder müssen auch lernen, sich aktiv und kompetent im Netz zu bewegen. Daher unterstützt RTL mit fragFINN.de eine Online-Suchmaschine, mit der Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren innerhalb einer sicheren Umgebung regelmäßig aktualisierter, kindgerechter Websites nach Themen suchen können, die sie interessieren – und dies bereits seit zehn Jahren. Der Penguin Random House-Verlag DK bietet mit „DKfindout!“ eine ähnliche Plattform an. Daneben unterstützen Bertelsmann und seine Divisionen viele weitere Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz  .

Themen ins Gespräch bringen

Mit unseren vielseitigen Inhalten und Publikationsformaten greifen wir regelmäßig Themen aus unseren sozialen und ökologischen Verantwortungsbereichen auf und regen die öffentliche Diskussion darüber an. So setzt sich Penguin Random House inhaltlich regelmäßig und ausführlich mit Themen wie Armut, Welthunger oder Klimawandel auseinander. Die Zeitschrift GEO aus dem Hause Gruner+Jahr ruft seit 1999 jährlich den Tag der Artenvielfalt aus, um das Bewusstsein der Menschen für die Biodiversität vor unserer Haustür zu wecken.

Eine neue Diskussion hat Julia Jäkel, CEO von Gruner+Jahr, angestoßen: Sie stellt den Umgang mit Werbegeldern und die damit verbundene Verantwortung für Pressefreiheit und unabhängigen Journalismus zur Diskussion. Julia Jäkel plädiert dafür, dass Unternehmen verantwortungsvoll mit ihren Werbebudgets umgehen und damit stärker Medien unterstützen sollten, die aufwendig recherchieren und für Transparenz und Meinungsvielfalt sorgen. Mit dem Begriff „Corporate Media Responsibility“ prägt sie eine wichtige Diskussion im Zeitalter zunehmender Falschinformationen.