Die Unabhänige Historische Kommission (UHK) - Bertelsmann SE & Co. KGaA

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Die Unabhänige Historische Kommission (UHK)

2003 legt die UHK ihren Abschlussbericht zur Rolle von Bertelsmann im Dritten Reich vor.
Die Mitglieder der Kommission v.l.: Reinhard Wittmann, Saul Friedländer, Trutz Rendtorff und Norbert Frei.
Bertelsmann Forum 2002 im Corporate Center Gütersloh: Gruppenaufnahme v.l. mit dem Moderator Jan Roß (Die Zeit), Prof. Dr. Trutz Rendtorff, Liz Mohn, Prof. Dr. Norbert Frei, Prof. Dr. Reinhard Wittmann, Dr. Gunter Thielen Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG.
Die Kommission auf dem Podium mit dem Moderator Jan Roß. Prof. Saul Friedländer wurde aus Kalifornien dazugeschaltet.
Die Kommission unter der Leitung von Prof. Saull Friedländer. (2.v.re.)
Die Kommission mit Nachkriegsgründer Reinhard Mohn (Mitte) und Tim Arnold, Leitung Office of the Chairman der Bertelsmann AG (rechts).
"Ergebnis der mutigen Entscheidung, die eigene Geschichte zu durchleuchten": die Unabhängige Historische Kommission auf ihrer Pressekonferenz im Oktober 2002.

Das Ziel der Unabhängigen Historischen Kommission (UHK) in den Jahren 1998 bis 2002 war es, die Geschichte des C. Bertelsmann Verlages zu untersuchen. Die Kommission trug Akten aus mehr als 50 Archiven zusammen, um den dürftigen Archivbestand aus dieser Zeit zu ergänzen. Zwei Dutzend Zeitzeugengespräche wurden geführt. Nach über dreijähriger Arbeit legte die Kommission ihren 800 Seiten starken Bericht vor, der unter dem Titel "Bertelsmann im Dritten Reich" bei C. Bertelsmann (Bericht: ISBN 3-570-00711-1; Gesamtbibliografie 3-570-00712-X) erschienen ist.