Überarbeitung der Essentials

 

Eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter, Unternehmensführung und Gesellschafter partnerschaftlich zusammenarbeiten, ist undenkbar ohne gemeinsame Werte und Ziele. Genau diese fomulieren die Bertelsmann Essentials. Damit sie die Veränderungen unseres Umfelds, unserer Geschäfte und unseres Unternehmens mittragen können, werden sie ständig kritisch überprüft und weiterentwickelt – zuletzt in einem umfassenden internationalen Prozess in den Jahren 2004 bis 2006.

 

Die Bertelsmann Essentials schaffen Transparenz und Orientierung für alle und sind von grundlegender Bedeutung für die Identifikation mit dem Unternehmen. Dabei schließen „zentrale“ Essentials und ein dezentrales Unternehmen einander keinesfalls aus. Vielmehr bedingen sich gemeinsame Grundwerte, eine dezentrale Organisationsstruktur und freies unternehmerisches Handeln gegenseitig: Wenn alle einen Kanon von Zielen und Grundwerten teilen, dann kann das Unternehmen seinen Geschäftsführern ein Höchstmaß an unternehmerischem Freiraum anvertrauen. Ebenso können Führungskräfte ein hohes Maß an Verantwortung an die Mitarbeiter delegieren. 

Die Neufassung der Bertelsmann Essentials wurde am 26. Januar 2006 vom Vorstand bekanntgegeben. Es handelt sich um eine Fortschreibung und Verdichtung der ersten Fassung aus dem Jahr 1998. Die Wurzeln der Essentials sind jedoch viel älter: Bereits 1960 formulierte Reinhard Mohn in der „Bertelsmann Grundsatz- und Betriebsordnung“ Ziele und Grundwerte für das Unternehmen. So bauen die heutigen Essentials auf den von Reinhard Mohn geprägten und über Jahrzehnte gewachsenen Grundsätzen der Bertelsmann-Unternehmenskultur auf. 

Ein Auslöser für die Entscheidung, die Essentials noch stärker auf ihre Kernaussagen zu verdichten, war die erste internationale Mitarbeiterbefragung 2002. Analysen auf Basis dieser Befragungsergebnisse zeigten eine deutliche Wechselwirkung zwischen gelebter Unternehmenskultur und Unternehmenserfolg auf. Ein weiterer Grund lag in der zunehmenden Internationalisierung der Geschäfte der Bertelsmann AG und dem rasanten Wachstum des Konzerns in den Jahren zuvor. 

Um sicherzustellen, dass die in den Essentials definierten Grundwerte und Ziele den gemeinsamen Nenner aller Bereiche und Geschäfte von Bertelsmann darstellen, basierte deren Entwicklung auf einem breit angelegten internationalen Dialog. In diesen waren Unternehmensführung, Mitarbeitervertreter und Gesellschafter aus sämtlichen Bereichen, Firmen und Unternehmensebenen eingebunden. 

Um die Anfang 2006 vorgestellten Essentials auch international zu verbreiten, gibt es die Essentials-Materialien (Poster, Flyer, Scheckkarte) nicht mehr nur in deutscher und englischer Sprache, sondern in insgesamt zehn Sprachversionen. Die ausführlichen Diskussionen haben ganz wesentlich dazu beigetragen, dass sich das Bewusstsein und das Verständnis für die Essentials deutlich erhöht haben.

 

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