G+J spendet 83.000 Euro für Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen
Nachdem die Versteigerung der „FTD“-Erinnerungsstücke 41.640,56 Euro erzielt hatte, erhöht der G+J-Vorstand die Spendensumme auf insgesamt 83.000 Euro. Damit löst Gruner + Jahr seine Zusage ein, den Ertrag aus der Benefiz-Auktion zu verdoppeln. Das Geld kommt der Organisation Reporter ohne Grenzen zugute, die weltweit für Pressefreiheit kämpft.
Die „Financial Times Deutschland“ hatte Anfang Dezember im Rahmen ihrer Abschiedsausgabe zahlreiche Erinnerungsstücke auf Ebay versteigert – darunter eine Erstausgabe im signierten Geschenkkarton, die mit 300x200 cm vermutlich größte Seite der „FTD“ und eine Originalzeichnung von Karl Lagerfeld, die sich bei der Auktion als Spitzenreiter erwies.
Reporter ohne Grenzen (Reporters sans frontières) wurde 1985 im südfranzösischen Montpellier von einigen Journalisten gegründet und ist heute eine weltweit agierende Menschenrechtsorganisation. Ein Netzwerk aus mehr als 140 Korrespondenten, neun Sektionen und drei Büros setzt sich rund um den Globus für Meinungs- und Pressefreiheit ein, recherchiert und dokumentiert Verstöße gegen dieses Menschenrecht und unterstützt verfolgte Journalisten und Medien.

