Random House sucht die besten Lese-Lehrer der USA
Lesen will gelernt sein – und dabei spielen Lehrer eine wichtige Rolle. Eben diese Rolle will Random House in Zukunft mit einem eigenen Preis würdigen und auszeichnen. Die Stiftung der weltgrößten Publikumsverlagsgruppe, die Random House Foundation, lobt in diesem Jahr erstmals den Random House Teacher Award aus. Mit dieser Ehrung bedacht werden die engagiertesten Lehrerinnen und Lehrer Amerikas, die mit ihrer eigenen Begeisterung und Kreativität ihre Schüler besonders erfolgreich und nachhaltig zum Lesen inspirieren. Random House will diese Lehrer in ihren Bemühungen unterstützen und hat die Awards für die ersten drei Plätze mit jeweils 10.000, 5.000 und 2.500 US-Dollar dotiert. Jeder Voll- oder Teilzeitlehrer an amerikanischen Public Schools kann teilnehmen, kann sich bewerben oder vorgeschlagen werden.
Verliehen werden die ersten Random House Teacher Awards am 16. November in Las Vegas im Rahmen der jährlichen Versammlung des National Council of Teachers of English durch den Crown-Autor Jonathan Kozol. Er veröffentlicht just in diesem Monat sein neues Buch „Fire in the Ashes. Twenty-Five Years Among the Poorest Children in America“. Der Sachbuch-Autor, Pädagoge und Aktivist hat zahlreiche Bücher über die Bildung in den USA verfasst und für seine Arbeit unter anderem den National Book Award sowie den Robert F. Kennedy Book Award erhalten. Zeitlebens setzt der Autor sich für soziale Gerechtigkeit vor allem mit Blick auf die Schulbildung ein. Einen besser geeigneten Laudator hätte Random House mithin kaum finden können.
Die Bewerbungsfrist für den ersten Random House Teachers läuft noch bis zum 1. September. Neben den genannten Preisgeldern für die Sieger und ihre Schulen winken den besten Lehrern umfassende Bücherpakete für ihre Klassen. Nach einem sorgfältigen Auswahlprozess der Random House Foundation werden die Gewinner am 15. Oktober bekanntgegeben.
Gefragt sind Lehrerinnen und Lehrer, die ihre eigene Begeisterung für das Lesen mit innovativen Ideen und Programmen auf ihre Schüler übertragen, sie damit anstecken – und die mit diesen Methoden auch messbaren Erfolg haben. Sie sollen zudem bereit sein, etwas zu wagen und unkonventionelle Wege zu gehen bei der Auswahl der Bücher, die sie ihren Schülern präsentieren. Und es geht darum, dass sie erfolgreich Leser-Gemeinschaften unter den Schülern aufbauen und fördern.

