Dritter weltweiter „be green Day”

Umwelt- und Klimaschutz lebt vom Beitrag jedes Einzelnen: Jeder nicht gefahrene Meter mit dem Auto, jede nicht gedruckte Seite am PC, jede nicht eingeschaltete Lampe zählt. Es gibt viele Möglichkeiten – auch am Arbeitsplatz –, die Umwelt zu schützen und Energie zu sparen. Um die Menschen in allen Ländern der Erde an diese Verantwortung zu erinnern, rufen die Vereinten Nationen seit 1972 am 5. Juni den Internationalen Tag der Umwelt aus. Um diesen Tag herum richten Bertelsmann-Unternehmen in aller Welt wieder einen „be green Day“ aus – den dritten insgesamt seit dem ersten Aktionstag dieser Art im Jahr 2009. Für die meisten Firmen wird der „be green Day“ am 5. Juni selbst stattfinden. Aufgrund nationaler Feiertage ziehen Random House in den USA und Kanada und Arvato in Großbritannien den Tag auf den 31. Mai beziehungsweise 1. Juni vor, Fremantle Media in London weicht auf den 27. Juni aus.

Bei Bertelsmann ist der Umwelt- und Klimaschutz auch Ausdruck der gesellschaftlichen Verantwortung eines international führenden Medien- und Dienstleistungsunternehmens und Teil der in den Bertelsmann-Essentials verankerten Unternehmenskultur. Auf deren Basis hat der Bertelsmann-Vorstand bereits 2008 die Umwelt- und Klimaschutz-Strategie „be green“ initiiert. Als Bestandteil dieser Strategie legte der Konzern im Jahr 2011 die zweite konzernweite Klimabilanz für das Geschäftsjahr 2010 vor und hat bereits zwei weltweite „be green Days“ für die Mitarbeiter veranstaltet.

Organisator und treibende Kraft hinter dem „be green Day“ ist das „be green“-Team, die internationale Arbeitsgruppe der Umweltverantwortlichen – vom Kommunikationschef bis zum Chefpapiereinkäufer – aller Unternehmensbereiche. Das „be green“-Team kümmert sich seit 2003 gemeinsam und bereichsübergreifend um den Umwelt- und Klimaschutz bei Bertelsmann.

„Jeder Mitarbeiter kann täglich bei vielen Gelegenheiten ohne großen Aufwand Energie sparen, Ressourcen schonen und damit zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen“, erklärt Katrin Gaertner, Leiterin Public Affairs Berlin und Koordinatorin der weltweiten „be green“-Aktivitäten. „Mit dem ‚be green Day‘ wollen wir unsere Kolleginnen und Kollegen motivieren, jeden Tag ein bisschen mehr an die Umwelt zu denken und etwas zu unternehmen.“

Und bald ist es wieder soweit: Bertelsmann-Unternehmen an mehr als 30 Standorten in 14 Ländern rund um den Globus werden an den genannten Tagen zum Thema informieren und spannende Aktionen und Veranstaltungen anbieten. Hier ein paar Highlights aus den Programmen von ausgewählten Standorten:

Am 5. Juni erwartet die Kollegen unter anderem des Club und der UFA wie auch externe Gäste ein vielfältiges Programm in der Bertelsmann-Repräsentanz Unter den Linden 1 in Berlin. Am Vormittag erfahren rund 200 Schüler durch Prof. Stefan Rahmstorf mehr über die Entstehung von Wolken, Wind und Wetter. Der Potsdamer Klimaforscher liest aus seinem gleichnamigen Buch und diskutiert mit den Kindern und Jugendlichen über die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Den Auftakt für die Abendveranstaltung übernehmen die Improvisationskünstler von Theatersport Berlin. Sie werden Eingebungen der Gäste und Mitarbeiter rund um das Thema Umweltschutz kreativ in Szene setzen. Die Keynote wird in diesem Jahr Prof. Elke Weber von der Columbia University in New York halten. Sie erforscht die Psychologie des Klimawandels zwischen Entwicklung und Wachstum versus Verantwortung und Einschränkung – sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene.

Bei Random House of Canada in Toronto können beziehungsweise sollen möglichst viele Mitarbeiter zeigen, dass es sich auch mit dem Fahrrad gut zur Arbeit kommen lässt. Im Rahmen der „Bike-to-Work Week“ vom 28. Mai bis zum 1. Juni können die radelnden Kollegen auch attraktive Preise gewinnen – vorausgesetzt, sie beteiligen sich. Interesse und Engagement ist auch gefragt, wenn die kanadischen Random-House-Mitarbeiter beim Mittagessen auf die Vermeidung von Abfällen achten – es muss ja nicht immer der Einweg-Kunststoffbecher mit Kaffee oder das in Plastikfolie eingepackte Sandwich sein. Nachdem am 18. April bereits die engagierte Umweltschützerin und Random-House-Autorin Adria Vasil zu Gast war, um über umweltbewusstes Verhalten zuhause und am Arbeitsplatz zu sprechen, wird sich auch am 5. Juni wieder ein Experte an die Mitarbeiter der drei Standorte in der Stadt richten.

Arvato ruft die Kinder der Mitarbeiter am Standort Poznan (Polen) zu einem Malwettbewerb auf; die schönsten Bilder sollen später ausgestellt werden – und natürlich gibt es wieder attraktive Preise. Auch die Mitarbeiter selbst können etwas gewinnen, und zwar bei einem Quiz zu Fragen rund um das Thema Recycling. Um vielleicht doch einmal mehr das Fahrrad zu nutzen, stellt Arvato kostenlos Leihräder zur Verfügung. In Harsewinkel bei Gütersloh erhalten Mitarbeiter, die gemeinsam ein Auto zur Fahrt zur Arbeit nutzen, einen besonders nah zum Eingang des Gebäudes gelegenen Parkplatz. Arvato in Treviglio, Italien, ermöglicht Mitarbeitern, die sich ein Fahrrad zulegen und damit natürlich auch zur Firma fahren wollen, den vergünstigten Einkauf bei Händlern vor Ort. Die Mengen an Kunststoffmüll, die allein eine Familie im Jahr produziert, veranschaulicht Prinovis in Ahrensburg anhand eines riesigen Abfallcontainers, den ein Recycling-Unternehmen vor dem Unternehmen aufstellt. Hintergrund ist die zunehmende Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll. Und am Bertelsmann-Stammsitz in Gütersloh ist abends der Sozialpsychologe und Bestsellerautor Prof. Dr. Harald Welzer zu Gast auf dem „Grünen Sofa“. Er diskutiert faktenreich wie unterhaltsam mit dem Philosophen und „Quer“-Moderator (Bayerisches Fernsehen) Christoph Süß vor Bertelsmann-Mitarbeitern über die möglichen Folgen des Klimawandels – und unseren täglichen Kampf gegen die Endzeit.

An den Standorten von Arvato in Großbritannien und Irland, also unter anderem in London und Dublin, startet am „be green Day“ die „big switch off“-Kampagne. Mit Postern und Aufklebern sollen Mitarbeiter daran erinnert werden, Computer, Bildschirme, Drucker, Licht und Kaffeemaschinen auszuschalten, wenn sie nicht genutzt werden. Außerdem gilt „print & pay“ und „dress down in green & pay“: Wer an dem Tag druckt oder leger und in grün gekleidet zur Arbeit kommen möchte, muss dafür eine kleine Spende entrichten. Das gesammelte Geld geht später an den WWF.

Einen umfassenden Überblick über die an den einzelnen Bertelsmann-Standorten geplanten Aktionen finden Sie auf der „be green“-Weltkarte. Die Umweltverantwortlichen der Unternehmensbereiche haben hier ihre Programme für ihren „be green Day“ eingetragen. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, einen Programmpunkt zu „herzen“ oder sich für ein Programm anzumelden.

Weitersagen