Arvato spendet 1.000 Bäume für den brasilianischen Regenwald
Mit 1.000 Bäumen, die Arvato gespendet hat, ist ein stark bedrohtes Waldgebiet in Brasilien aufgeforstet worden. Die Spende ist der Dank für die Beteiligung der Mitarbeiter an einer Aktion, die im vergangenen Jahr anlässlich des Bertelsmann-weiten „be green Day“ durchgeführt worden ist.
Vier Milliarden Hektar Wald gibt es nach Angaben des WWF weltweit – noch. Denn 13 Millionen Hektar davon verschwinden jährlich durch Abholzung, Umweltverschmutzung und Waldbrände. Das entspricht einer Fläche von rund 35 Fußballfeldern pro Minute. Die Folgen für die Umwelt sind immens, denn Wälder sind enorm wichtig für die globalen Wasser- und Stoffkreisläufe, das Klima und die Erhaltung der biologischen Vielfalt.
Um auf diese Wichtigkeit hinzuweisen, hatte die UNO 2011 zum „Jahr der Wälder“ erklärt. Und auch in vielen Bertelsmann-Unternehmen stand das Thema bei verschiedenen Aktionen im Mittelpunkt. Eine davon ist der „Arvato-Wald“: Als Dank für die Beteiligung der Mitarbeiter an der Aktion „Gemeinsam erreichen wir mehr“ hat Arvato in Brasilien 1.000 Bäume gespendet und mit Unterstützung von Iniciativa Verde, einer brasilianischen Nichtregierungsorganisation, die sich für den Klimaschutz einsetzt, gepflanzt. Der Arvato-Wald entsteht im am stärksten bedrohten Waldgebiet des Landes, dem Mata Atlântica Biom. Von dessen ursprünglich 1,3 Millionen Quadratkilometern Wald sind nur noch etwa sieben Prozent erhalten.
Bei den Bäumen handelt es sich um Pau Brasil oder Brasilholz, den Nationalbaum Brasiliens, der dem Land seinen Namen gab und ursprünglich weit verbreitet war. In den ersten Jahrhunderten der Kolonisation wurden große Waldgebiete durch Ausbeutung vernichtet, heute steht Pau Brasil unter Naturschutz. Mit den Bäumen wird ein Waldgebiet am Fluss Feijão aufgeforstet. Es versorgt die Region von São Carlos mit Wasser, die eine wichtige Rolle für die Biodiversität im Bundesstaat São Paulo und im Mata Atlântica Biom spielt.

