Heute um 12.00 Uhr Schweigeminute für Opfer rechter Gewalt
Bertelsmann stellt es seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern frei, heute um 12.00 Uhr in einer Schweigeminute der Opfer der von Rechtsextremen verübten Gewalttaten in Deutschland zu gedenken. Das Unternehmen schließt sich damit einem gemeinsamen Aufruf von Arbeitgeberverbänden (BDA) und Gewerkschaften (DGB) an. Die Schweigeminute findet zeitgleich mit dem Staatsakt in Berlin statt, in dem jener zumeist türkischen Opfer gedacht wird, die zwischen 2000 und 2007 den Morden, Raubüberfällen und Anschlägen einer rechtsextremen Gruppe aus Zwickau zum Opfer gefallen sind. Die Gedenkrede am Berliner Gendarmenmarkt hält Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Arbeitgeber und Gewerkschaften unterstützen den Staatsakt und treten gemeinsam ein für ein Deutschland, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben. In der gemeinsamen Erklärung der beiden Spitzenverbände heißt es: „In den Unternehmen in Deutschland ist zwischen den Beschäftigten ethnische und kulturelle Vielfalt gelebte Realität. Die Betriebe geben zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Integration, Respekt und Toleranz. Wir stehen daher gemeinsam in der Pflicht, rechtsextremem Gedankengut entschieden entgegenzutreten.“
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände rufen alle Arbeitnehmer dazu auf, heute um 12.00 Uhr für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit innezuhalten. So sollen Zeichen der Trauer und des Mitgefühls, gegen Fremdenhass und Rassismus sowie für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands gesetzt werden. Bertelsmann als über die Grenzen von Ländern und Kulturen hinweg agierendes Medienunternehmen schließt sich diesem Aufruf aus voller Überzeugung an.

