Random House unterstützt „Banned Books Week“

Seit mittlerweile 30 Jahren ist in den USA die letzte Septemberwoche, die „Banned Book Week“, dem Kampf gegen Lesezensur und für die Freiheit des Lesens gewidmet. Dabei richten sich die Appelle und Aktionen nicht etwa an Dritte-Welt-Regimes, sondern an Kommunen und Bezirke in den USA selbst, denn immer wieder kommt es vor, dass einzelne Bücher aus den unterschiedlichsten Gründen aus Schul- und Gemeindebibliotheken sowie Lehrplänen verbannt werden. Random House, Inc. gehört zu den stärksten Unterstützern der „Banned Books Week“ und macht mit eigenen Aktionen darauf aufmerksam.
Das US-Verlagshaus kann auf eine lange Tradition des Kampfes gegen jede Form von Lesezensur zurückblicken – und ist auch selbst davon betroffen: Viele Random-House-Autoren und -Bücher sind bereits in Kommunen quer durchs Land aus Bibliotheken entfernt oder von Lehrplänen gestrichen worden. Vor allem die Random-House-Kinderbuchsparte Random House Children’s Books gehört traditionell zu den stärksten Befürwortern der Lesefreiheit auch schon für junge Leser.
Zu den Tools, die Random House Children’s Books für diesen Zweck entwickelt und veröffentlicht hat, gehört beispielsweise das „First Amendment First Aid Kit“ auf der Verlagswebseite, das sich auf den ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten bezieht, der eine gesetzliche Einschränkung der durch die Verfassung garantierten Grundrechte verbietet. Dieser Erste-Hilfe-Koffer bietet eine Reihe von nützlichen Tipps, wie Leser mit lokalen Fällen von Lesezensur umgehen können.
In diesem Jahr hat Random House, Inc. in seiner New Yorker Zentrale eigens einige Vitrinen voller „Banned Books“, also Werken, die von Lesezensur betroffen sind, aufgebaut, um Besucher und Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren. Die Vitrinen in der Lobby des Random-House-Gebäudes 1745 Broadway enthalten Bücher aller Genres aus den verschiedensten Random-House-Verlagen. Der jüngste Fall lokaler Lesezensur, bei dem ein Random-House-Titel betroffen ist, ereignete sich im vergangenen Monat in einem Schuldistrikt des US-Bundesstaates New Jersey. Hier beugte sich die Verwaltung den Beschwerden einiger Eltern, die angeblich anstößige Passagen in dem Roman „Norwegian Wood“ (Vintage Books) von Haruki Murakami monierten, und strich das Buch von ihrer Leseliste.
Bei seinem Einsatz gegen Lesezensur arbeitet Random House, Inc. eng mit Buchhändlern, Bibliotheken, Schulen und den „Banned Books Week“-Sponsoren, Fachverbänden wie die American Library Association, die American Booksellers Foundation for Freedom of Expression und die Association of American Publishers, zusammen. Durch die anhaltende Unterstützung der Arbeit dieser Institutionen bezieht Random House, Inc. klar Position bei der Unterstützung von Autoren und Lesern im ganzen Land, die durch Lesezensur an der Ausübung fundamentaler Grundrechte gehindert werden – und das in einer Zeit, in der dank des digitalen Wandels das kreative Werk der Autoren eigentlich leichter denn je zugänglich ist.

