Vielfalt an Küsten, Ufern und im Wasser: „Geo“ ruft wieder zum Tag der Artenvielfalt auf
Was lebt an der Nordseeküste über Miesmuschel, Scholle und Silbermöwe hinaus an interessanten Arten? Und wie wichtig sind Küste, Watt und Meer als Zufluchtsort seltener Spezies? - Am Beispiel eines Küstenabschnitts zwischen Bremerhaven und Cuxhaven sowie weiterer Untersuchungsgebiete auf und vor Sylt und Helgoland soll anlässlich des achten „Geo"-Tags der Artenvielfalt solchen Fragen nachgegangen werden. Dazu begeben sich rund 100 Experten für 24 Stunden am 10. Juni 2006 auf die Suche nach möglichst vielen Arten.
Kooperationspartner für den diesjährigen „Geo"-Tag der Artenvielfalt ist das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, das für seine wissenschaftliche Untersuchung von Arktis und Antarktis bekannt ist. Mit seinem Engagement für den „Geo"-Tag der Artenvielfalt Aktion möchte das Institut seinen Arbeitsschwerpunkt in der Erforschung mariner Ökosysteme der flachen Meere und Küstenzonen in den gemäßigten Breiten deutlicher hervorheben.
„Geo"-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede: „Wir freuen uns über das Engagement vieler Experten beim ‚Geo’-Tag der Artenvielfalt, denn es trägt dazu bei, dass Biodiversität noch stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt wird. Dass es uns gelingt, auch naturinteressierte Laien anzusprechen, zeigen die Zahlen des letzten Jahres: 15 000 Teilnehmer in über 380 Einzelprojekten stellen die bisherige Rekordmarke."
Der jährlich stattfindende „Geo" -Tag der Artenvielfalt ist die größte Feldforschungsaktion Mitteleuropas. Für die Teilnehmer gilt es, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu identifizieren. Und dabei seien nicht nur Experten gefragt. Jeder, der sich für die Natur und deren Schutz interessiert, ist von „Geo" eingeladen, an den Begleitaktionen teilzunehmen. Wer ein eigenes Projekt organisieren möchte, wird gebeten, sich bei „Geo" im Internet unter www.geo.de/artenvielfalt anzumelden.


