Mitarbeiter und Unternehmen von Arvato Services spenden 35.000 Euro für bedürftige Menschen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Arvato Services setzen auch in diesem Jahr ihre gute Tradition fort und verzichten auf die Weihnachtspräsente der Geschäftsleitung. Den Gegenwert spenden sie wie in den Jahren zuvor an gemeinnützige Initiativen im Kreisgebiet. Seit dem Start der Aktion im Jahr 1996 wurden insgesamt 170.000 Euro für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. Auch die VVA und Arvato Infoscore führen die Tradition „Spenden statt Schenken" fort. Die beiden Arvato-Unternehmen verzichten darauf, ihre Kunden zu beschenken und spenden stattdessen 20.000 Euro.
Von den Mitarbeiterspenden gehen in diesem Jahr je 5.000 Euro an die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die Rietberger Förderschule GG zur Förderung der geistigen Entwicklung und an die Arbeiterwohlfahrt. Der Gesamtbetrag in Höhe von 15.000 Euro wurde jetzt vom Betriebsratsvorsitzenden Oswald Lexer und den Arvato-Vorständen Rolf Buch, Vorsitzender der Geschäftsführung von Arvato Direct Services, und Hans-Joachim Herzog, Vorsitzender der Geschäftsführung von Arvato Logistics Services, an die Vertreter der ausgewählten Einrichtungen übergeben.
„Es ist für alle Kolleginnen und Kollegen eine Ehrensache, Bedürftigen zu helfen und wichtige gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Es gibt leider zahlreiche bedürftige Menschen und daher freue ich mich sehr, nun bereits zum neunten Mal in Folge notwendige Unterstützung leisten zu können", so Oswald Lexer, der gemeinsam mit seinen Betriebsratskollegen und der Geschäftsführung die drei zu unterstützenden Projekte ausgesucht hat. „Bei der Auswahl der sozialen Initiativen setzen wir immer auf Empfehlungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit den jeweiligen Einrichtungen positive Erfahrungen gemacht haben." Für Rolf Buch und Hans-Joachim Herzog ist die Mitarbeiterspende ein weiterer Beweis dafür, dass Menschlichkeit und Partnerschaft in ihren Unternehmen gelebt werden. „Deshalb unterstützen wir erneut besonders gerne die Idee des Betriebsrates und der Belegschaft", so die beiden Arvato-Vorstände unisono.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, zu deren Kernaufgaben die Schwimm- und Rettungsausbildung sowie der Wasserrettungsdienst gehören, ist im Kreis Gütersloh in zehn Ortsverbänden organisiert und mit insgesamt 5.170 Mitgliedern aktiv. Die Spende über 5.000 Euro soll für die Ausbildung und die Beschaffung von Rettungsgeräten für die Einsatzgruppen genutzt werden.
Die Förderschule GG in Rietberg, die zum Schuljahr 2005/2006 mit Förderunterricht für 73 geistig behinderte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 16 Jahren begonnen hat, ist eine von drei derartigen Förderschulen im Kreis Gütersloh. In den nächsten Jahren wird die Schätzung nach Aussage der Schulleitung auf 120 Schüler anwachsen. Da die Schule weder auf Schwimmzeiten in öffentlichen Bädern zurückgreifen kann noch über ein Schwimmbad verfügt, soll zusammen mit einer Hippotherapeutin das Bewegungs- und Sportangebot erweitert werden. Das gespendete Geld wird in erster Linie diesem Vorhaben zugute kommen.
Die dritte Spende in Höhe von 5.000 Euro geht an die Arbeiterwohlfahrt, die das Geld für ihr generationenübergreifendes Projekt „Der geflügelte Bleistift" einsetzen wird. Im Rahmen des Projektes engagieren sich ehrenamtliche Helfer in offenen Ganztagsschulen dafür, Jungen und Mädchen durch spielerische Aktionen für das Lesen und Schreiben zu begeistern. Gezielt wird dabei der Dialog unter den Generationen gefördert. Mit der Spende sollen für die derzeit 16 Ganztagsschulen thematische Bücher-, Spiel- und Materialkisten angeschafft werden, um die praktische Arbeit der ehrenamtlichen Helfer zu unterstützen.
„Spenden statt Schenken" heißt es auch bei Arvato Infoscore. Statt Kunden zu bescheren, spendete das Unternehmen 15.000 Euro, die Wolfgang Spitz im Namen der Geschäftsleitung von Arvato Infoscore an fünf Organisationen am Stammsitz des Unternehmens in Baden Baden überreichte. Die Schecks gingen an das Stadtteilzentrum Briegelacker, die Theodor-Heuss-Förderschule, das Frauen- und Kinderschutzhaus, das Aktionskomitee „Kind im Krankenhaus" (AKIK) sowie die Aktion „BT-Leser bereiten Weihnachtsfreude".
Und auch die VVA reihte sich erneut in den Reigen der Spender ein. Die Brasilieninitiative Avicres erhielt vor wenigen Tagen einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro aus den Händen von VVA Leiter Stephan Schierke. Die Organisation Avicres, wurde 1991 gegründet und leistet in den Armenvierteln Brasiliens Hilfe zur Selbsthilfe.

