„Wir wollen den Dialog“: Insgesamt sehr gute Ergebnisse bei G+J-Mitarbeiterbefragung
Insgesamt sehr gute Ergebnisse lieferte die erste Mitarbeiterbefragung in den Unternehmensbereichen Zeitschriften Deutschland und Handel (UBZD/UBH) bei Gruner + Jahr. Einige Antworten weisen aber auch auf Gesprächsbedarf bei den Mitarbeitern hin, wie das G+J-Mitarbeitermagazin „Der Grüne Dienst" in seiner neuesten Ausgabe berichtet.
Bei der Präsentation der Ergebnisse bedankte sich Bernd Buchholz, G+J-Vorstandsmitglied und Leiter des Unternehmensbereiches Zeitschriften Deutschland, für die hohe Beteiligungsquote: 83 Prozent aller Teilnahmeberechtigten, also 1.830 von 2.205 Mitarbeitern, hatten die Fragebögen ausgefüllt und damit der Umfrage zu einer hohen Aussagekraft verholfen. Positive Ergebnisse, etwa zur Identifikation mit dem Unternehmen (91 Prozent bewerten das Image von G+J positiv, 85 Prozent würden wieder in ihr Unternehmen gehen) bekommen somit ebenso Gewicht wie schlechtere, zum Beispiel zu den Möglichkeiten, sich beruflich in anderen Bereiche weiterzuentwickeln. Bernd Buchholz: „Ich möchte hier bewusst jegliche Interpretation der verdichteten Ergebnisse vermeiden. Eine Interpretation kann jeder Teilnehmer nur individuell für sich selbst anhand der Ergebnisse seines Bereiches vornehmen. Welche Erwartungen von Ihrer Seite hinter den Aussagen stecken, darüber sollten Sie jetzt mit Ihrem Vorgesetzten reden."
Der Vorstand betonte, dass das Ergebnis dieser Gespräche und nicht die Umfrageergebnisse an sich den Erfolg der Mitarbeiterbefragung 2005 ausmacht. „Das bedeutet nicht, dass sich nun in Zukunft alle Ihre Erwartungen erfüllen werden. Aber wenn 26 Prozent von Ihnen sich schnellere und effizientere Entscheidungen in Ihrem Bereich wünschen, dann kann ich nur sagen: Das wünsche ich mir auch. Also woran liegt es? Darüber brauchen wir einen umfassenden Dialog." Insgesamt fiel das Ergebnis der ersten Mitarbeiterbefragung im UBZD/UBH überdurchschnittlich positiv aus – nicht nur, was die Beteiligung betrifft. Bernd Buchholz freute sich über die überraschend große Zustimmung: „Zahlen vergleichbarer Mitarbeiterumfragen liegen zehn bis 15 Prozent unter unseren Umfrageergebnissen." Die Gruppengespräche mit den Vorgesetzten sollen bis Ende Januar abgeschlossen sein. Dabei werden auch verbindliche Vereinbarungen zwischen den Führungskräften und den Mitarbeitern ihrer Abteilung getroffen – als Ansporn, die Umsetzung der vereinbarten Verbesserungen im Tagesgeschäft nicht zu vernachlässigen.


