Gut vertreten – Mitarbeiter und Führungskräfte

 

Der Dialog zwischen Mitarbeitern und Führungskräften ist Garant für eine funktionierende Partnerschaft – und für ein erfolgreiches Unternehmen. Denn nur wer miteinander redet, kann miteinander arbeiten und wird gemeinsam Erfolg haben.

 

Ein erfolgreicher Dialog wiederum braucht Regeln, Normen und vor allem starke gewählte Interessenvertreter: in den Betriebsräten, den Sprecherausschüssen, der Schwerbehindertenvertretung und der internationalen Führungskräftevertretung (Bertelsmann Management Representative Committee, BMRC). Diese internationale Führungskräftevertretung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern wurde von Bertelsmann aus eigenem Antrieb geschaffen. Sie ergänzt den für Deutschland vorgesehenen Sprecherausschuss. Im Aufsichtsrat der Bertelsmann AG wiederum stellen die Mitarbeiter vier Vertreter: drei Betriebsräte und einen Vertreter aus dem BMRC.

 

Partnerschaftlicher Umgang

„Die Voraussetzung für erfolgreiche Arbeit im Bereich der Wirtschaft sind heutzutage – und noch mehr in der Zukunft – Kooperation und Partnerschaft.“ Diese Worte schrieb Reinhard Mohn bereits im Jahre 1986 in seinem Buch „Erfolg durch Partnerschaft“. Und so ist es nur natürlich, dass unsere Betriebsräte seit Jahrzehnten nach dieser Maxime handeln. Der Betriebsrat vertritt zwar gegenüber der Geschäftsführung die Interessen der Mitarbeiter, muss aber gleichzeitig die Gesamtheit des Unternehmens berücksichtigen und sie den Mitarbeitern vermitteln. Laut Prof. Gerald Hüther, Professor an den Universitäten in Göttingen, Mannheim und Heidelberg, haben beide betrieblichen Partner klar definierte Aufgaben zu übernehmen. Beispielsweise sollten Betriebsräte gegenüber der Geschäftsleitung „die Verantwortung für eine motivierte Belegschaft übernehmen“.  So vertrete der Betriebsrat zwar gegenüber der Geschäftsführung die Interessen der Mitarbeiter, müsse aber gleichzeitig die Gesamtheit des Unternehmens berücksichtigen und sie den Mitarbeitern vermitteln.

 

Bewährte Formate

Im Sinne einer solchen Zusammenarbeit haben sich bei Bertelsmann feste Rituale entwickelt, wie beispielsweise das Herbstgespräch – das jährliche Gipfeltreffen zwischen Vorstand und Konzernbetriebsrat. Bei diesem Treffen werden alle kritischen Punkte zwischen Mitarbeitervertretern und Vorständen offen besprochen. Ein weiteres bewährtes Instrument im Umgang zwischen Mitarbeitervertretung und Unternehmen ist bei Bertelsmann die Eskalationsordnung. Sie besagt, dass Konflikte, die innerhalb einer Firma zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung nicht gelöst werden können, zunächst auf die Ebene des Unternehmensbereiches, dann auf diejenige des Konzerns und damit bis zum Vorstand und den Konzernbetriebsrat hocheskaliert werden können.

 

Mitarbeiterbefragung

Sie ist Ausdruck der Mitwirkung bei Bertelsmann – und eines der wichtigsten Instrumente der Unternehmenskultur: die Mitarbeiterbefragung.
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Mitarbeitergespräche

Der Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter ist für das partnerschaftliche Miteinander im Unternehmen Bertelsmann unabdingbar. Denn wir wissen, dass Information, Wertschätzung und regelmäßiges Feedback von wesentlicher Bedeutung für die Motivation und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter sind.
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Gewinnbeteiligung

Materielle Gerechtigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Bereits 1970 wurde die Mitarbeiterbeteiligung eingeführt, um Mitarbeiter am gemeinsam erwirtschafteten Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.
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Vorschlagswesen

Mehr als 2.000 Vorschläge gehen jedes Jahr in Deutschland bei Bessermachen@Bertelsmann ein und viele davon werden umgesetzt. Die Mitarbeiter gestalten so aktiv das Unternehmen mit.
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