Gelebte Partnerschaft – die weltweite Mitarbeiterbefragung

 

Ein Ausdruck der partnerschaftlichen Unternehmenskultur von Bertelsmann ist die Mitarbeiterbefragung. 

In regelmäßigen Abständen – erstmals bereits in den 1970er Jahren, seit 2002 weltweit – werden die Mitarbeiter mittels eines formalen Fragebogens anonym um ihre Bewertung wichtiger Aspekte des Arbeitslebens gebeten, beispielsweise Arbeitsbedingungen, Führungsverhalten des direkten Vor¬gesetzten, Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, Zusammen¬arbeit im Team und Geschäftsstrategie. Der Fragebogen liegt in 15 Sprachen vor und kann online oder auf Papier ausgefüllt werden. Ziel der Befragung ist es, in den partnerschaftlichen Dialog zu treten und in Folgeprozessen gemeinsam Veränderungsprozesse zu gestalten. So ist es für alle Führungskräfte verbindlich, die Ergebnisse im Team zu besprechen und gemeinsam einen Maßnahmenplan aufzustellen.
2010 nahmen Mitarbeiter aus 47 Ländern an der Befragung teil. Die hohe Beteiligungsquote von 85,1 Prozent zeigt, dass die Bertelsmann-Mitarbeiter dieses Instrument schätzen und aktiv an der Entwicklung ihrer Firma mitwirken.

 

Nachfolgeprozesse der Mitarbeiterbefragung

Die Ergebnisse stehen wenige Wochen nach Abschluss der Befragung in Form von „Direkt-Berichten“ (Ergebnisse der Mitarbeiter im direkten Berichtsverhältnis zum Vorgesetzten) und „Gesamt-Berichten“ (Mitarbeiter im gesamten Verantwortungsbereich des Vorgesetzten) zur Verfügung. Nachdem sich ein Vorgesetzter einige Tage mit seinem Ergebnisbericht beschäftigt hat, lädt er seine direkten Mitarbeiter zu einem offenen und konstruktiven Dialog über die Ergebnisse und mögliche Handlungsfelder ein. Gemeinsam wird ein konkreter Maßnahmenplan erarbeitet, über den auch der Chef des Vorgesetzten zu informieren ist. Der Vorgesetzte sorgt für eine konsequente Umsetzung der Maßnahmen und hält sein Team und seinen Vorgesetzten über Fortschritte auf dem Laufenden.

 

Erfolgsfaktoren

 
  • Anonymität: Jeder Mitarbeiter kann sich darauf verlassen, dass seine Antworten absolut anonym bleiben. Daten werden immer zu Gruppenauswertungen zusammengefasst. Ergebnisse werden nur für Gruppen von mindestens fünf Personen ausgewiesen.
  • Transparenz der Ergebnisse: Jeder Mitarbeiter hat das Recht, die Befragungsergebnisse seines Teams und seiner Firma einzusehen. Führungskräfte führen mit ihren Mitarbeitern ein offenes Gespräch über die Ergebnisse und erarbeiten gemeinsam Ideen, wie sie spürbare Verbesserungen in ihrer Einheit bewirken können.
  • Folgeprozesse: Die Maßnahmenplanung und -umsetzung ist für alle Ebenen (Abteilung, Firma, Division, Konzern) verbindlich. Die Mitarbeiter sind über die Fortschritte hinsichtlich der getroffenen Maßnahmen zu informieren.

 

Mitarbeitervertretung

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