Glossar
be green-Team
Das „be green“-Team ist eine bereichsübergreifende internationale Arbeitsgruppe, in der sich regelmäßig Umweltexperten der Bertelsmann SE & Co. KGaA und all ihre Unternehmensbereiche treffen, um sich über Umweltthemen und das ökologische Engagement des Unternehmens auszutauschen und gemeinsame Vorgehensweisen und Positionen abzustimmen.
Bertelsmann „be green“-Team
UmweltBertelsmann Essentials
Die Bertelsmann Essentials enthalten die Ziele und Grundwerte für alle Mitarbeiter, Führungskräfte und Gesellschafter der Bertelsmann SE & Co. KGaA. Sie geben das geltende gemeinsame Verständnis unserer Unternehmenskultur wieder und unterliegen einem kontinuierlichem Prozess der kritischen Überprüfung, Überarbeitung und Weiterentwicklung. Die vier Essentials lauten Partnerschaft, Unternehmergeist, Kreativität und Gesellschaftliche Verantwortung.
Bertelsmann Repräsentanzen
Die Bertelsmann SE & Co. KGaA unterhält in Brüssel und Berlin jeweils eine Unternehmensrepräsentanz für die politische Kommunikation. Ziel ist es, den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern der Bundes- und Europapolitik zu pflegen und ihnen versierte Gesprächspartner, aktuelle Daten, Positionen und weitere Informationen im Bereich Medienpolitik zu vermitteln. Darüber hinaus sind beide Häuser etablierte internationale Stätten der Begegnung und Kommunikation und zugleich Schaukästen der kreativen Vielfalt von Bertelsmann.
Kontakt Brüssel:
Bertelsmann SE & Co. KGaA, Brüssel
Irene Braam | Vice President Government Relations
Head of Brussels Liaison Office Bertelsmann SE & Co. KGaA
Telefon +32 (0)2 - 23 04 417
Fax +32 (0)2 - 23 03 754
Irene.Braam@bertelsmann.de
Kontakt Berlin:
Bertelsmann SE & Co. KGaA, Berlin
Katrin Gaertner | Vice President
Head of Bertelsmann Unter den Linden 1
Telefon +49 (0)30 - 52 00 99 201
Fax +49 (0)30 - 52 00 99 252
katrin.gaertner@bertelsmann.deBertelsmann SE & Co. KGaA
Bertelsmann ist ein internationales Medienunternehmen, das in den Bereichen Fernsehen (RTL Group), Buch (Random House), Zeitschriften (Gruner + Jahr), Medienservices (Arvato) und Medienclubs (Direct Group) in mehr als 50 Ländern der Welt aktiv ist. Anspruch von Bertelsmann ist es, Menschen weltweit mit erstklassigen Medien- und Kommunikationsangeboten – Unterhaltung, Information und Services – zu inspirieren und damit in den jeweiligen Märkten Spitzenpositionen einzunehmen. Grundlage des Erfolges von Bertelsmann ist eine Unternehmenskultur, die auf Partnerschaft, Unternehmergeist, Kreativität und gesellschaftlicher Verantwortung basiert. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, kreative, zukunftsträchtige Ideen zur Marktreife zu bringen und Werte zu schaffen.
www.bertelsmann.deBertelsmann Stiftung
Die Bertelsmann Stiftung setzt sich für das Gemeinwohl ein. Sie engagiert sich in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Soziales, Gesundheit sowie Internationale Verständigung und fördert das friedliche Miteinander der Kulturen. Durch ihr gesellschaftliches Engagement will sie alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich ebenfalls für das Gemeinwohl einzusetzen. Die 1977 von Reinhard Mohn gegründete gemeinnützige Einrichtung hält die Mehrheit der Kapitalanteile an der Bertelsmann SE & Co. KGaA. Die Bertelsmann Stiftung ist unabhängig vom Unternehmen und parteipolitisch neutral.
www.bertelsmann-stiftung.de
Carbon Footprint
Der Begriff Carbon Footprint bezeichnet die Gesamtheit klimaschädigender Gase, die eine Organisation, ein Produkt oder eine Dienstleistung hinterlässt. Er ist eine Bilanz der über die gesamte Wertschöpfungskette entstehenden Emissionen von Treibhausgasen – von den Grundstoffen über Produktion, Transporte und Handel bis hin zu Nutzung und Entsorgung. Die Bilanz lässt sich vor allem aus dem Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und dem Energieverbrauch sowie aus den Transporten errechnen. Das dabei entstehende Schadpotenzial wird in CO2-Äquivalenten angegeben. Carbon Footprints können bei der Auswahl von Produkten und Dienstleistungen einen Vergleich ermöglichen und die Wahl klimaverträglicher Alternativen begünstigen.
Chain of Custody (CoC)
In der Holzwirtschaft bezeichnet Chain of Custody (CoC) die Handelskette von Forstprodukten und deren Kontrolle. Zertifizierungen nach Forest Stewardship Council (FSC) oder Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC) stellen sicher, dass der Weg vom Wald bis zum Endverbraucher lückenlos nachzuverfolgen ist. Damit wird garantiert, dass die mit dem FSC- oder dem PEFC-Siegel ausgezeichneten Produkte aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen und kein Holz aus unbekannten oder gar umstrittenen Quellen, beispielsweise aus illegaler Nutzung, enthalten.
Chefredakteursprinzip
Als Chefredakteursprinzip wird bei Bertelsmann die Autonomie einer programmverantwortlichen Medienredaktion bezeichnet, Inhalte unabhängig und selbstständig zu recherchieren, zu bewerten und zu verbreiten. Die Entscheidung, welche Inhalte in welcher Form auf den Markt gebracht werden oder welche Angebote ihren Weg zum Kunden finden, liegt nicht bei einer zentralen Stelle, sondern bei den jeweiligen Programmverantwortlichen. Dies kann beispielsweise ein Verlagsleiter oder der Chefredakteur eines Print-Magazins sein. Zentrale Vorgaben darüber, welche Inhalte oder Meinungen zu verbreiten sind, gibt es nicht, es existiert Binnenpluralismus.
Code of Conduct
Vor allem weltweit tätige Unternehmen erarbeiten grundlegende Verhaltensrichtlinien für ihr verantwortungsbewusstes Handeln und fassen diese in einem Verhaltenskodex (Code of Conduct) zusammen. So definiert der im Oktober 2008 in Kraft getretene „Bertelsmann Code of Conduct“ 20 Regeln für die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens, das Verhalten am Arbeitsplatz, für Finanzgeschäfte und das Berichtswesen sowie zum Umgang mit Medien und Technologien.
Bertelsmann Code of Conduct – SprachversionenCommunication on Progress (CoP)
Mitglieder des Global Compact (GC) der Vereinten Nationen sind verpflichtet, das GC-Sekretariat jährlich über ihre Fortschritte bei der Umsetzung der zehn Prinzipien des Pakts zu unterrichten (Communication on Progress, CoP). Den Unternehmen ist es möglich, diese Informationen in ihre (jährlichen) Nachhaltigkeits- oder Corporate-Responsibility-Berichte zu integrieren und mit den Leitlinien der Global Reporting Initiative zu verknüpfen.
Corporate Citizenship (CC)
Der aus dem angloamerikanischen Raum stammende Begriff Corporate Citizenship (CC) beschreibt die Rolle von Unternehmen als guter Bürger (Good Citizen). „Good Corporate Citizens“ engagieren sich freiwillig für das Gemeinwohl einer Gesellschaft – zum Beispiel durch Corporate Volunteering. CC-Aktionen sind an den jeweiligen gesellschaftlichen Bedürfnissen orientiert und haben mit dem Kerngeschäft eines Unternehmens folglich nicht zwingend etwas gemein. Weitergehender ist deshalb das Konzept der Corporate Responsibility.Der aus dem angloamerikanischen Raum stammende Begriff Corporate Citizenship (CC) beschreibt die Rolle von Unternehmen als guter Bürger (Good Citizen). „Good Corporate Citizens“ engagieren sich freiwillig für das Gemeinwohl einer Gesellschaft – zum Beispiel durch Corporate Volunteering. CC-Aktionen sind an den jeweiligen gesellschaftlichen Bedürfnissen orientiert und haben mit dem Kerngeschäft eines Unternehmens folglich nicht zwingend etwas gemein. Weitergehender ist deshalb das Konzept der Corporate Responsibility.
Corporate Governance
Unter Corporate Governance wird grundsätzlich die Gesamtheit der organisatorischen und inhaltlichen Ausgestaltung der Führung und Überwachung von Unternehmen verstanden. Corporate Governance ist vielschichtig und umfasst obligatorische ebenso wie freiwillige Maßnahmen: die Einhaltung von Gesetzen und internen wie externen Regelwerken (Compliance), das Befolgen anerkannter Standards und Empfehlungen sowie die Entwicklung und das Befolgen eigener Unternehmensleitlinien. Ein weiterer Aspekt der Corporate Governance ist die Ausgestaltung und Implementierung von Leitungs- und Kontrollstrukturen.
Corporate GovernanceCorporate Responsibility (CR)
Die Unternehmensverantwortung (Corporate Responsibility, CR) umfasst alle Aspekte des verantwortungsbewussten Verhaltens einer Firma oder eines Konzerns gegenüber Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt, Kunden und Lieferanten, Wettbewerbern sowie Behörden. Über die Einhaltung rechtlicher Vorschriften hinausgehende freiwillige soziale, ökologische und gesellschaftliche Leistungen entlang der Wertschöpfungskette wie beispielsweise Maßnahmen in der Lieferkette oder Corporate Volunteering bestimmen das spezifische Corporate-Responsibility-Profil eines Unternehmens und richten sich an dessen besonderen Herausforderungen, Einflussmöglichkeiten und Zukunftspotenzialen aus. Um die Akzeptanz des Wirtschaftens durch den Nachweis verantwortlichen Handelns zu erhalten, erstellen vor allem große Unternehmen regelmäßig Nachhaltigkeits- oder Corporate-Responsibility-Berichte.
Corporate Volunteering
Der Begriff Corporate Volunteering bezeichnet den unentgeltlichen Einsatz von Mitarbeiter-Zeit oder -Know-how für gemeinnützige Zwecke – beispielsweise, indem Unternehmen ihre Mitarbeiter begrenzt (etwa für einen Tag im Jahr) freistellen, damit diese eine soziale Initiative vor Ort unterstützen. Corporate Volunteering ist ein Ausdruck von Corporate Citizenship und wird zunehmend auch als Maßnahme der Personalentwicklung betrachtet.
Diversity
Diversity meint die Wertschätzung der Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Vorteil des Unternehmens und der Beschäftigten. Dabei werden nicht nur äußerlich wahrnehmbare Unterschiede wie ethnische Herkunft, Geschlecht, Alter und körperliche Behinderung, sondern auch subjektive Unterschiede wie sexuelle, weltanschauliche beziehungsweise religiöse Orientierung und Lebensstil berücksichtigt. Die Verschiedenheit wird als Chance und Herausforderung begriffen, die Leistung jedes Einzelnen zu steigern und damit entscheidend zum Unternehmenserfolg beizutragen.
Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)
Das Eco-Management and Audit Scheme (EMAS), das in Deutschland auch als EG-Öko-Audit bezeichnet wird, ist ein Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung. Entwickelt wurde es 1993 von der Europäischen Gemeinschaft als ein freiwilliges Instrument für Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Die Rechtsgrundlage stellt die Verordnung (EG) Nr. 761/2001 dar. Seit 2001 entsprechen die Anforderungen zum Aufbau eines Umweltmanagementsystems und der damit verbundenen Abläufen denen des Standards ISO 14001. EMAS enthält jedoch Bestandteile, die über ISO 14001 hinausgehen. Dies sind beispielsweise Vorgaben für eine Umweltbetriebsprüfung, die Forderung nach einer ständigen Verbesserung der Umweltleistung und die Veröffentlichung einer Umwelterklärung.
Elementar chlorfrei (ECF)
Die Bezeichnung Elementar chlorfrei (ECF) wird für Zellstoff verwendet, der zwar nicht mit Chlorgas, aber dennoch mit Chlorverbindungen wie Chlordioxid (ClO2) und Natriumhypochlorid (NaOCl) gebleicht wird. Die ECF-Technologie reduziert die Bildung der umweltschädlichen chlororganischen Verbindungen bei der Herstellung von Zellstoff. Im Gegensatz zum TCF-Verfahren ( Total chlorfrei) werden sie jedoch nicht vollständig vermieden. In Deutschland wurden mit der Überarbeitung der DIN 730 (Definition von chlorfreiem Papier) beide Bleichverfahren unter der Bezeichnung „chlorfrei“ gleichgestellt.
Forest Stewardship Council (FSC)
Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine 1993 gegründete internationale Dachorganisation zur Förderung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Sie geht auf eine Initiative von Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen, Handelsunternehmen und Herstellern zurück. Waldbesitzer, Händler und Verarbeiter, die das FSC-Siegel verwenden wollen, müssen sich an den zehn internationalen FSC-Prinzipien ausrichten und die Einhaltung von 56 Kriterien nachweisen. Diese Kriterien dienen dazu, unkontrollierte Abholzung, Umweltbelastungen und die Verletzung von Menschenrechten auszuschließen. Trägt ein Produkt das FSC-Siegel, weiß der Verbraucher, dass der Forst und die gesamte Handelskette der daraus stammenden Produkte (Chain of Custody) lückenlos zertifiziert sind.
www.fsc.orgFreiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF)
Private deutsche Fernsehanbieter haben 1993 den Verein Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) gegründet, um ihre Programme besser an den Ansprüchen des Jugendschutzes auszurichten. Dazu lassen sie ihre Sendungen bei der FSF prüfen und versehen Filme danach beispielsweise mit Altershinweisen. Seit 2003 arbeitet die FSF als eine staatlich anerkannte Selbstkontrolle nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) der deutschen Länder. Die Entscheidung, ob und zu welcher Zeit TV-Programme gesendet werden dürfen, hängt insbesondere vom Ausmaß an Gewalt- und Sexszenen ab.
Geistiges Eigentum
Geistiges Eigentum ist ein anderer Begriff für die Rechte an immateriellen Gütern, meist also intellektuellen Schöpfungen wie Ideen, Texten oder Musikstücken, die durch Marken, Patente, Geschäftsgeheimnisse oder das Urheberrecht geschützt sind. Inhaber eines solchen „Immaterialgüterrechts“ ist somit meist der Schöpfer eines urheberrechtlichen Werks, beispielsweise ein Buchautor. Durch Lizenzen können die Nutzungsrechte an einem solchen Werk auf andere Personen oder Unternehmen übergehen.
Genussschein
Investor Relations bei Bertelsmann.
www.bertelsmann.de/Gesellschaftliche Verantwortung
Der Begriff "Gesellschaftliche Verantwortung" wird häufig mit den Begriffen Corporate Responsibility (CR) bzw. unternehmerische Verantwortung gleichgesetzt. Bei Bertelsmann ist gesellschaftliche Verantwortung einer der Grundwerte des Unternehmens, der Bertelsmann Essentials.
Global Compact (GC)
Der Global Compact ist eine Initiative, die 1999 vom damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), Kofi Annan, als weltweiter Pakt initiiert wurde. Der Global Compact soll Vertreter der Privatwirtschaft mit Einrichtungen der Vereinten Nationen, Arbeitnehmern und der Zivilgesellschaft zusammenbringen und universelle Sozial- und Umweltprinzipien fördern. Dazu umfasst er zehn Prinzipien, die von den Mitgliedsunternehmen zu verankern und weltweit voranzutreiben sind. Ihre Schwerpunkte sind Menschenrechte, Arbeitsstandards, Umweltschutz und Antikorruption. Mit der Unterzeichnung des Global Compact verpflichten sich die Unternehmen, jährlich eine sogenannte Communication on Progress (CoP) vorzulegen, das heißt, eine Fortschrittsmitteilung über die Umsetzung der Prinzipien. Mitte 2009 waren mehr als 5.000 Unternehmen aus rund 130 Ländern Mitglied des Global Compact. Bertelsmann ist dem Global Compact im Oktober 2008 beigetreten.
Global Reporting Initiative (GRI)
Die 1987 mit Unterstützung des UN-Umweltprogramms (UNEP) gegründete Global Reporting Initiative (GRI) ist eine Nichtregierungsorganisation mit dem Ziel, weltweit einheitliche Standards für die Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen zu fördern. Erstmals publizierte GRI im Jahr 2000 einen „Leitfaden für Nachhaltigkeitsberichte“; 2006 wurde die dritte überarbeitete und ergänzte Fassung veröffentlicht. Das von der GRI erarbeitete Indikatorenset wird inzwischen von vielen Unternehmen berücksichtigt, die mit ihren Berichten eine breite Öffentlichkeit über ihr soziales, ökologisches und gesellschaftliches Engagement informieren. Für einige Branchen hat GRI spezifische Berichtsindikatoren entwickelt (Sector Supplements). Für den Mediensektor sind solche geplant, Bertelsmann arbeitet in der entsprechenden GRI-Arbeitsgruppe mit.
Goethe-Institut
Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Die weltweit rund 150 Institute fördern die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegen die internationale kulturelle Zusammenarbeit – auch im Inland. Darüber hinaus vermittelt das Goethe-Institut ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben und nimmt seit über 50 Jahren weltweit zentrale Aufgaben der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wahr.
www.goethe.deGütersloh
Gütersloh ist eine deutsche Stadt mit rund 100.000 Einwohnern im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie liegt südwestlich des Teutoburger Waldes im Landesteil Ostwestfalen. Die nächstgrößere Stadt in der Umgebung ist das rund 20 km entfernte Bielefeld. Gütersloh ist seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1835 Stammsitz von Bertelsmann.
www.guetersloh.de
Inhalteverantwortung
Unter Inhalteverantwortung versteht man die Verantwortlichkeit einer Firma oder eines Unternehmens für die Inhalte, die sie/es produziert oder – gegebenenfalls durch Dritte – verbreitet. Diese Verantwortlichkeit schließt beispielsweise ein, dass ein Konzern keine demokratiefeindlichen, jugendgefährdenden oder die Menschenwürde verletzenden Inhalte verbreitet.
ISO 14001
Die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest und ist Teil einer Normenfamilie, die auch Standards zu Ökobilanzen und Umweltkennzahlen umfasst. Veröffentlicht wurde die ISO 14001 erstmals 1996 von der International Organization for Standardization (ISO), eine überarbeitete Fassung folgte im November 2004. Seither haben weltweit viele Unternehmen und Organisationen ein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001 eingerichtet und lassen ihre Umweltleistungen jährlich durch eine externe, unabhängige Stelle überprüfen.
www.iso.org
Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK)
Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) ist ein 1999 gegründetes unabhängiges Organ. Gemäß dem 1987 beschlossenen Rundfunkstaatsvertrag (RStV) hat sie zu überprüfen, ob die Vorgaben zur Sicherung der Meinungsvielfalt im privaten Fernsehen eingehalten werden. Bei neuen Programmen oder der Änderung von Beteiligungsverhältnissen untersucht die KEK deshalb, ob ein Unternehmen dadurch eine vorherrschende Meinungsmacht erlangen würde. Sie hat dann die Möglichkeit, einzuschreiten. Die KEK setzt sich zusammen aus sechs Sachverständigen des Rundfunk- und des Wirtschaftsrechts sowie aus sechs Vertretern der Landesmedienanstalten.
Kreativität
Kreativität bezeichnet die Fähigkeit schöpferischen Denkens. Kreativität ist einer der vier Grundwerte der Bertelsmann Essentials.
Leseförderung
Unter Leseförderung versteht man alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Lesefähigkeit, das Interesse und die Freude am Lesen sowie an Literatur zu vermitteln. Lesen gilt als „die“ Kulturtechnik schlechthin. Auch in den Zeiten der digitalen Medien ist und bleibt das Lesen eine der essenziellen Grundfertigkeiten, ohne die keine kompetente Mediennutzung möglich ist. Bertelsmann und seine Unternehmensbereiche unterstützen viele Leseförderprojekte weltweit.
Förderung von MedienkompetenzLieferkette
Als Lieferkette (englisch: Supply Chain) werden die vor- und nachgelagerten Stationen eines Produktionsprozesses bezeichnet, vom Ursprung bis zum Endprodukt. Beispielsweise gehören zur Lieferkette der Druckindustrie Forstbetriebe, zellstoff- und papierverarbeitende Unternehmen sowie Farben- und Lackhersteller. Transporte sind ebenfalls Bestandteile der Lieferkette.
Medienkompetenz
Medienkompetenz bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, Medien und ihre Inhalte zu verstehen und den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend zu nutzen. Durch Medienkompetenz wird ein Mensch zum mündigen Rezipienten. Dies bedeutet beispielsweise, die verschiedenen Mediengattungen zu kennen, Inhalte der Nutzungsabsicht (Information, Unterhaltung etc.) auszuwählen, Inhalte kritisch zu reflektieren oder selbst Medien zu gestalten.
Förderung von MedienkompetenzMedienpolitik
Diskurse und Maßnahmen, durch die der Staat einen Ordnungsrahmen für publizistische Medien schafft, lassen sich unter dem Begriff Medienpolitik zusammenfassen. Darunter fallen Gesetze, Verordnungen und Richtlinien, die den Spielraum definieren, in dem Medien agieren. Die Aufgabe des Staates liegt darin, durch seine Medienpolitik die freie Meinungsäußerung sowie die Informationsfreiheit von Bürgern zu ermöglichen und zu schützen. Inhaltlich setzt sich Medienpolitik aus Kultur-, Wirtschafts- und Technologiepolitik zusammen und wird durch zunehmend digital konvergierende Märkte immer mehr eine internationale Angelegenheit.
Medienqualität
Damit Medien ihre zugeschriebenen Funktionen in der Gesellschaft (wie Meinungsbildung) erfüllen können, muss ein bestimmter Qualitätsstandard gelten. Hierfür legen Medienunternehmen vielfach Rahmenbedingungen fest, an denen sie die Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen messen können. Dazu gehören zum Beispiel genaue und selbstständige Recherche von Inhalten und Verantwortung gegenüber den Medienkonsumenten. Nur so kann sich eine Qualitätskontrolle anschließen, die zur dauerhaften Gewährleistung eines hochwertigen Angebots unabdingbar ist.
Medienvielfalt
Der Begriff Medienvielfalt hat zwei Bedeutungen: Er kann sowohl die Quantität verschiedener Medienangebote bezeichnen – also die Anzahl an Fernsehsendern, Printprodukten, Internetseiten etc. – als auch qualitativ das Vorhandensein unterschiedlich berichtender Medien. In diesem Sinn wird Medienvielfalt häufig mit Meinungsvielfalt gleichgesetzt.
Millenniums-Entwicklungsziele
Die Millenniums-Entwicklungsziele (Englisch: Millennium Development Goals) sind acht globale Entwicklungsziele, die bis 2015 erreicht werden sollen. Vorgelegt wurden sie im September 2001 bei einer Konferenz der Vereinten Nationen (UN) im südafrikanischen Johannesburg. Sie dienen der Umsetzung der Millenniums-Erklärung, die im September 2000 von 189 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Zu den Millenniums-Entwicklungszielen gehören unter anderem die Bekämpfung von extremer Armut und Hunger, das Senken der Kindersterblichkeit, eine Garantie der Grundschulbildung und die Sicherung ökologischer Nachhaltigkeit.
www.un.org/millenniumgoals
Nachhaltige Waldbewirtschaftung
Das Prinzip der nachhaltigen Waldbewirtschaftung geht auf den sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz (1645–1714) zurück, der seinerzeit dafür kämpfte, dass nicht mehr Holz gefällt wird als nachwächst. Im April 2007 hat das Waldforum der Vereinten Nationen (UNFF) mit dem Übereinkommen „zur nachhaltigen Bewirtschaftung aller Wälder der Erde“ als weltweit verpflichtendes Ziel festgelegt, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Werte aller Arten von Wäldern zum Wohle gegenwärtiger und künftiger Generationen zu erhalten und zu verbessern. Das Übereinkommen enthält Ziele und Maßnahmen, die von den Mitgliedsstaaten bis 2015 umzusetzen sind, um den weltweiten Waldverlust durch Schutz, Wiederherstellung, Aufforstung und Wiederaufforstung umzukehren und die Fläche geschützter Wälder zu vergrößern.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet das langfristige Ausbalancieren wirtschaftlicher, sozialer wie ökologischer Interessen und Aspekte. Der Begriff Nachhaltigkeit entstammt der Forstwirtschaft, in der früh das Leitbild einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung definiert wurde. Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung prägte maßgeblich der 1987 vorgelegte Abschlussbericht der „Weltkommission für Umwelt und Entwicklung“, auch als „Brundtland-Bericht“ bekannt. Er charakterisiert eine nachhaltige Entwicklung als eine, die es erlaubt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können.
Partnerschaft
Partnerschaft ist einer der vier Grundwerte der Bertelsmann Essentials.
Plan International
Plan International ist als eines der ältesten Kinderhilfswerke in 48 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas tätig, unabhängig von Religion und Politik. In der Entwicklungszusammenarbeit finanziert Plan International nachhaltige und kindorientierte Selbsthilfeprojekte, hauptsächlich über Patenschaften sowie über Einzelspenden und öffentliche Mittel. Mädchen werden besonders gefördert, damit sie die gleichen Chancen erhalten wie Jungen. Plan Deutschland betreut 280.000 Patenschaften und erreicht in den Programmgebieten über zwei Millionen Menschen. Das Deutsche Zentralinstitut (DZI) für soziale Fragen hat Plan Deutschland das DZI Spenden-Siegel zuerkannt.
Pluralismus
Pluralismus wird oft synonym mit dem Begriff Pluralität verwendet und bedeutet, dass unterschiedliche Gruppen und Organisationen freiheitlich und friedlich ihre Interessen, Ansichten und Meinungen nebeneinander vertreten und pflegen können. Pluralismus innerhalb einer geschlossenen Einheit wird als Binnenpluralismus bezeichnet.
Pressefreiheit
Pressefreiheit ist ein wesentlicher Teil der nach Artikel 5 des Grundgesetzes verfassungsrechtlich garantierten Meinungsfreiheit. Pressefreiheit im weiteren Sinne bezeichnet das Recht von Medien (Presse, Rundfunk, Online-Medien etc.) auf die freie Ausübung ihrer Tätigkeit, vor allem das unzensierte Veröffentlichen von Informationen und Meinungen. Pressefreiheit soll die freie öffentliche Meinungsbildung in der Demokratie gewährleisten. Internationale Rechtsquellen für Pressefreiheit sind beispielsweise Art. 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention und Art. 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN).
Presserat
Der Deutsche Presserat ist eine 1956 von Verlegern und Journalisten gegründete Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle der Presse. Basis für die Prüfung von Beschwerden, die jeder Bürger und jede Institution einreichen kann, bildet seit 1973 der Pressekodex. Stellt der Deutsche Presserat Verstöße gegen diesen fest, kann er das betreffende Medienunternehmen öffentlich rügen. Darüber hinaus setzt sich der Deutsche Presserat für den ungehinderten Zugang zu Nachrichtenquellen ein und will Entwicklungen entgegentreten, die die freie Information und Meinungsbildung des Bürgers gefährden könnten. Er gibt zudem Empfehlungen und Richtlinien für die publizistische Arbeit heraus.
Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC)
Das Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC) geht zurück auf eine Initiative von Waldbesitzern und Vertretern der Holzwirtschaft in sechs europäischen Ländern. Sie gründeten 1999 das Pan European Forest Certification System, das nach der Aufnahme erster nichteuropäischer Mitglieder 2003 in das heutige internationale PEFC-System überführt wurde. Wie FSC stellt PEFC einen Rahmen für die nachhaltige Waldbewirtschaftung dar und legt dafür Standards fest. Neben Einzel- und Gruppenzertifizierungen sieht PEFC auch die Zertifizierung von Regionen vor. Produkte, die das PEFC-Label tragen, garantieren eine lückenlose Chain of Custody (CoC).
www.pefc.org
Repräsentanzen
Ressourceneffizienz
Ressourcen sind Einsatzmittel und Güter, die für die Produktion oder Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen benötigt werden. Darunter fallen auch die natürlichen Ressourcen wie Energie, Wasser und Rohstoffe. Je weniger Ressourcen für die Herstellung eines Produktes eingesetzt werden müssen, desto ressourceneffizienter ist seine Erzeugung. Ein Beispiel: Sinkt der Energieverbrauch je hergestellte Produktionseinheit, so steigt die Energieeffizienz – und umgekehrt.
SOS-Kinderdörfer
„Jedem Kind ein liebevolles Zuhause!“ Seit ihrer Gründung im Jahre 1949 haben sich die SOS-Kinderdörfer der Vision Hermann Gmeiners (1919–1986) verschrieben. Ein Vermächtnis, das fortlebt und zugleich ein Appell ist, sich für Kinder einzusetzen, die durch Armut, Krieg und Gewalt ihre Familie verloren haben. Heute helfen die SOS-Kinderdörfer in 132 Ländern über 1,2 Millionen Kindern, Jugendlichen und Familien mit mehr als 2.000 Einrichtungen von SOS-Kinderdörfern über Schulen, Ausbildungs- und Sozialzentren bis hin zu Entwicklungsprogrammen für Familien, deren Existenz bedroht ist.
Stakeholder
Als Stakeholder (deutsch: Anspruchsgruppe) werden Individuen oder Gruppen bezeichnet, die die Ziele einer Organisation beeinflussen können oder die von deren Zielerreichung betroffen sind. Stakeholder formulieren ihre Interessen und verfolgen ihre Ansprüche gegenüber der Organisation. Zu den Stakeholdern eines Unternehmens zählen typischerweise Eigentümer (Anteilseigner), Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Journalisten, Anwohner, Kapitalgeber sowie Politiker bzw. der Staat und die allgemeine Öffentlichkeit. Gesellschaftliche Verantwortung
Stiftung Lesen
Das Ziel der Stiftung Lesen ist es, Lesefreude zu wecken, um Lesekompetenz zu vermitteln. Seit 1988 entwickelt die Stiftung Lesen zahlreiche Projekte, um das Lesen in der Medienkultur zu stärken. Dafür arbeitet die gemeinnützige Organisation mit vielen Medienpartnern, Kultursponsoren und Wirtschaftsunternehmen zusammen. Traditionell steht die Stiftung Lesen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Arbeit der Stiftung Lesen umfasst die Förderung von Buch, Zeitschrift und Zeitung in allen Bevölkerungskreisen sowie die Pflege und Erhaltung einer zeitgemäßen Lese- und Sprachkultur, nicht zuletzt in den neuen Medien. Bertelsmann fördert die Stiftung Lesen seit ihrer Gründung und ist Mitglied im Stifterrat.
www.stiftung-lesen.deSupply Chain
Total chlorfrei (TCF)
Die Auszeichnung Total chlorfrei (TCF) entstand als Folge der Einführung von chlorfreien Zellstoff-Bleichverfahren Ende der 1980er Jahre. Bis dahin diente Chlor bei der Zellstoffbleiche dazu, das im Holz enthaltene Lignin umzuwandeln und so wasserlöslich zu machen. Damit konnte es von der Zellulose durch Auslaugen getrennt werden. Erst so war weißes Papier möglich. Beim TCF-Verfahren wird nicht mehr mit ökologisch schädlichem Chlorgas oder Chlorverbindungen gebleicht, sondern mit Sauerstoffverbindungen wie Ozon (O3), Wasserstoffperoxid (H2O2) und Sauerstoff (O2). In Europa, insbesondere in Skandinavien und im deutschsprachigen Raum, hat TCF-Zellstoff bereits einen großen Marktanteil erreicht und gilt als Premiumqualität für umweltverträglich produzierten Zellstoff. Außerhalb Europas wird vielfach die ECF-Technologie (Elementar chlorfrei, ECF) eigesetzt. In Deutschland wurden mit der Überarbeitung der DIN 6730 (Definition von chlorfreiem Papier) beide Bleichverfahren unter der Bezeichnung „chlorfrei“ gleichgestellt.
Umweltmanagementsystem
Ein Umweltmanagement soll die von einer Organisation ausgehenden Umweltbelastungen vermeiden oder so weit wie möglich reduzieren und geht grundsätzlich nach dem Prinzip „Planen, ausführen, kontrollieren und optimieren“ vor. Werden dafür systematisch Ziele, Vorgaben, Verantwortlichkeiten, Strukturen und Abläufe definiert, spricht man von einem Umweltmanagementsystem. Empfehlungen, wie ein solches aufzubauen und aufrechtzuerhalten ist, bieten die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 sowie die europäische Verordnung Eco-Management and Audit Scheme (EMAS).
University/Bertelsmann University
Die Bertelsmann University ist die bereichsübergreifende Executive-Education-Plattform für das Top-Management des Bertelsmann-Konzerns. In enger Zusammenarbeit mit renommierten externen Partnern, u. a. der Harvard Business School in Boston und INSEAD in Fontainebleau, bietet die University zielgruppengerechte Programme an. Mit diesen Angeboten setzt sie Impulse für die strategische Weiterentwicklung des Konzerns und fördert die persönliche Weiterentwicklung der Führungskräfte.
www.bertelsmann-university.comUnter den Linden 1 (UdL1)
Die Bertelsmann SE & Co. KGaA betreibt unter der Adresse Unter den Linden 1 –
kurz: UdL1 – ihre deutsche Hauptstadt-Repräsentanz ( Repräsentanz). Im Jahr 2003 mit der originalgetreu rekonstruierten Fassade der Alten Kommandantur eröffnet, ist das Haus heute eine feste Größe in der politischen und gesellschaftlichen Landschaft Berlins – ob für kulturelle Veranstaltungen, als Treffpunkt für Diplomatie und Politik oder als zentraler Tagungsort für die verschiedenen Bertelsmann-Firmen weltweit.Unternehmenskultur
Der Begriff Unternehmenskultur beschreibt die von Gesellschaftern, Unternehmensführung und Mitarbeitern eines Unternehmens gemeinsam getragenen Grundüberzeugungen, Werte und Einstellungen. Mit dem geltenden, gemeinsamen Verständnis der Unternehmenskultur von Bertelsmann beschäftigen sich beispielsweise die Bertelsmann Essentials.
Unternehmensrepräsentanz
Viele Unternehmen betreiben in der Hauptstadt ihres Stammlandes oder am Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel Repräsentanzen. Eine Unternehmensrepräsentanz kann verschiedene Zwecke erfüllen. In der Regel dient sie sowohl dem Austausch zwischen dem jeweiligen Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern als auch für Öffentlichkeitsarbeit in Form von Veranstaltungen oder der Präsentation von Produkten des Unternehmens.
Bertelsmann-RepräsentanzenUnternehmergeist
Unternehmergeist ist einer der vier Grundwerte der Bertelsmann Essentials.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Unter Vereinbarkeit von Familie und Beruf versteht man die Möglichkeit, sich gleichermaßen sowohl der beruflichen Karriere als auch dem Leben in der Familie, der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen widmen zu können. Aus Arbeitgeberperspektive fällt das Angebot von familienfreundlichen, flexiblen Arbeitszeiten oder von betrieblicher Kinderbetreuung unter das Thema Work-Life-Balance. Eine Balance zwischen den verschiedenen Lebensbereichen zu ermöglichen, gilt als eine wichtige gesellschaftspolitische Herausforderung, der sich alle Beteiligten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – stellen müssen.
Vielfalt
Vorlesetag
Seit 2003 findet jedes Jahr im November der bundesweite Vorlesetag auf Initiative der Stiftung Lesen und der Wochenzeitung „Die Zeit“ statt. An diesem Tag werden alle, die Spaß am Vorlesen haben, dazu aufgerufen, Kindern vorzulesen, zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Der Vorlesetag soll auf diese Weise bei Jung und Alt Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken und gleichzeitig die Öffentlichkeit für die Bedeutung des Themas Leseförderung sensibilisieren.
Bertelsmann beteiligt sich seit 2005 am Vorlesetag
www.wirlesenvor.de
Welttag des Buches
1995 erklärte die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) den 23. April zum Welttag des Buches, zum weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Seit 1996 wird der Welttag des Buches auch in Deutschland gefeiert. Zahlreiche Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Bibliotheken organisieren jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen rund um Bücher und das Lesen.
www.welttag-des-buches.deWork-Life-Balance
Vereinbarkeit von Familie und Beruf .

Hier finden Sie zahlreiche Corporate-Responsibility-Projekte und -Initiativen aus der Bertelsmann-Welt.





