FAQs

Auf dieser Seite beantworten wir die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Falls Sie keine Antwort auf Ihre Frage finden, können Sie uns unter info@bertelsmann.de eine Mail schreiben.

 

Warum wurde die Unabhängige Historische Kommission ins Leben gerufen?

Der Düsseldorfer Journalist Hersch Fischler kritisierte im Herbst 1998 die Darstellung der Unternehmensgeschichte durch die Bertelsmann AG in der Öffentlichkeit. Nachdem zunächst eine interne Klärung der Vorwürfe versucht worden war, entschloss sich der Vorstand der Bertelsmann AG, die Geschichte des Unternehmens in der NS-Zeit von einer unabhängigen Expertenkommission untersuchen zu lassen.

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Wer hat die Mitglieder der Kommission benannt?

Der international renommierte Historiker Professor Dr. Saul Friedländer konnte für den Vorsitz gewonnen werden und erhielt freie Hand bei der Benennung der Mitglieder der Kommission.

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Wie wurde die Unabhängigkeit der Kommission gewährleistet?

Thomas Middelhoff hat in seiner damaligen Funktion als Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG der Kommission folgende Garantien gegeben:
1. Zugang zu allen für die Forschungsarbeiten relevanten Geschäftsunterlagen des Hauses.
2. Autonomie in der Frage, was, wann und wo veröffentlicht wird.
3. Nach Abschluss der Untersuchungen werden die von der Unabhängigen Historischen Kommission genutzten Archivalien der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Was waren die Hauptbestandteile der Arbeit der Unabhängigen Historischen Kommission?

Die wichtigsten Arbeitsmethoden der Unabhängigen Historischen Kommission waren:
1. Sichtung und Bewertung von Archivalien
2. Zeitzeugengespräche
3. Bewertung veröffentlichter Literatur

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Hat der Bertelsmann-Konzern in den Fonds der Stiftungsinitiative ''Erinnerung, Verantwortung und Zukunft'' eingezahlt?

Die Bertelsmann AG ist als erstes deutsches Medienunternehmen der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" beigetreten. Die Bertelsmann AG hat mit dem Beitritt die Verantwortung der gesamten deutschen Wirtschaft für das den Zwangsarbeitern zugefügte Leid anerkannt.

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